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Fremdsprachenassistenten und kaufmännische Assistenten sowie Fachoberschüler-Wirtschaft in der HLA verabschiedet

Mit der kaufmännischen Basis stehen ihnen Türen offen

Hameln. In der Handelslehranstalt in Hameln wurden die Absolventen der Berufsfachschule kaufmännischer Assistentinnen/Assistenten (KA) sowie die der Fachoberschule Wirtschaft (FOW) feierlich verabschiedet.

veröffentlicht am 23.06.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:21 Uhr

Die Schüler der KA haben in zwei Jahren eine abgeschlossene Berufsausbildung vermittelt bekommen mit Unterrichtsschwerpunkten unter anderem von Englisch und Spanisch und tragen nun die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte/r Kaufmännische/r Assistent/in für Fremdsprachen und Korrespondenz“.

Die Fachoberschulen haben das Ziel, neben der Allgemeinbildung das theoretische und praktische Wissen für das jeweilige Berufsfeld zu vermitteln. Die Schüler der FOW haben nach einem Jahr die Klasse 12 mit abgeschlossener kaufmännischer Ausbildung und nach zwei Jahren (Klasse 11: einjähriges Praktikum und Schulbesuch; anschließend Besuch der Klasse 12) die Fachhochschulreife erworben. Diese berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule in allen Fachbereichen und ermöglicht auch beispielsweise den Eintritt in den gehobenen Dienst von Verwaltung und Polizei.

Bei der Verabschiedung der kaufmännischen Assistenten stellte Koordinator Ludger Bruns fest, dass diese Schulform am Markt völlig unterschätzt werde. Neben der grundlegenden betriebswirtschaftlichen Ausbildung strich er die herausragenden sprachlichen Kompetenzen der Absolventen heraus, Fähigkeiten, die in der globalisierten Wirtschaft als Basis verlangt werden.

Bei den Absolventen der Fachoberschule-Wirtschaft mit einer abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung wurde besonders betont, dass diese innerhalb eines Jahres ihre Studierfähigkeit erlangt haben. Dem Studium an einer Fachhochschule stehe nichts mehr im Wege.

Aber auch die Absolventen, die über die Klasse 11 in die Klasse 12 eingetreten waren, verfügen über die gleichen Qualitäten. Die unterschiedlichen Zugänge zur Fachhochschulreife stellen einen besonderen Reiz dieser Schulform dar.

Fachlehrerin Bärbel Brinkmann stellte in ihrer Ansprache heraus, dass mit dem Erreichen der Fachhochschulreife einerseits eine schulische Ausbildung beendet sei, andererseits ein neuer Ausbildungsabschnitt beginne. „Nun stehen viele Türen offen, vom Studium an FHS, Berufsakademien bis hin zu qualifizierten Ausbildungen. Denn wer ein Etappenziel erreicht hat, der hat das Potenzial, weiterhin sinnvollen Zielen nachzugehen, sich selbst und anderen zu einer lebendigen Freude.“



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