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Teil zwei der Feuerwehr-Vorführung in der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle

Mit der Drehleiter durch die Innenstadt

Bodenwerder. Damit hatte niemand gerechnet. Gleich zwei Drehleitern fuhren am Dienstagnachmittag beim Feuerwehrgerätehaus in Bodenwerder vor. Eigentlich sollte nur eine Drehleiter nach Bodenwerder kommen. Allerdings nicht, um hier die Fahrzeugflotte der Feuerwehr Bodenwerder-Polle zu verstärken, sondern um die feuerwehrtechnische Leistungsfähigkeit dieses Fahrzeugs zu demonstrieren.

veröffentlicht am 21.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:18 Uhr

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Autor:

von guido laßmann
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Die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle will ein neues Feuerwehrfahrzeug anschaffen. Die Mittel sind dafür bereitgestellt, es fehlt nur die Entscheidung, ob es eine Drehleiter oder ein Hubrettungsfahrzeug werden soll. „Das soll in der Praxis entschieden werden“, hat der Samtgemeinderat beschlossen.

Nachdem bereits im Februar die Vertreter von Rat und Verwaltung der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle sowie der Feuerwehr die Möglichkeit hatten, ein Hubrettungsgerät (Teleskop-Gelenk-Mast TLK) der Feuerwehr Stadtoldendorf direkt vor Ort anzuschauen und im Einsatz an verschiedenen neuralgischen Orten in Bodenwerder kennenzulernen, sollte nun eine Drehleiter getestet werden. Dass es gleich zwei Fahrzeuge waren, lag an der unterschiedlichen Technik der Leitern, die von dem Hersteller vorgeführt wurde. Unter Federführung der Firma Murer Feuerschutz GmbH aus Greene waren zwei Werksmitarbeiter des Drehleiterherstellers Magirus aus Ulm nach Bodenwerder gekommen, um diese Technik vorzustellen.

Nach einer Einweisung über die Möglichkeiten der Technik aus Ulm wurden die Drehleitern in der Homburgstraße sowie am Finkenherd in Augenschein genommen. Es waren die gleichen Einsatzszenarien wie für das Hubrettungsfahrzeug, das im Februar getestet wurde. Neben den Mitgliedern des Feuerschutzausschusses, den Vertretern von der Verwaltung sowie der Samtgemeinde-Feuerwehrführung waren auch zahlreiche Ortsbrandmeister und Bürger aus Bodenwerder dabei, um die Vorstellung zu erleben.

Ein Vertreter der Firma Maurer Feuerschutz erklärt den Anwesenden die Technik dieser Drehleiter.

Fred Burkert, stellvertretender Verwaltungschef der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle, sprach von einer „eindrucksvollen Vorführung“, die das Leistungsspektrum eines Hub-rettungsfahrzeuges und insbesondere der vorgeführten Drehleitern den Verantwortungsträger nähergebracht habe. In diesem Zusammenhang verwies er auf die immer noch ausstehende Rückmeldung des Landkreises Holzminden. Ein Ratsmitglied ergänzte, dass man bereits seit dem Herbst des letzten Jahres auf eine verbindliche Zusage über eine Kostenbeteiligung an einer Beschaffung eines Hubrettungsfahrzeuges warte.

Nach den beiden Vorführungen werden sich jetzt Fachausschüsse und schließlich der Samtgemeinderat mit der Frage befassen, was für ein Fahrzeug angeschafft wird. Neben den Anschaffungskosten sollen dabei auch die zu erwartenden Folgekosten für die routinemäßigen Prüfungen und Wartungsintervalle sowie für eine größere Sicherheits-Revision, die nach zehnjähriger Betriebszeit vorgeschrieben ist, einbezogen werden. Weiterhin wird auch die „Verfügbarkeit“ einer Beschaffung eine Rolle spielen. Sind Vorführgeräte meist schneller zu beschaffen, müssen für eine Individualbestellung rund acht bis zwölf Monate Lieferzeit für eine Drehleiter des Ulmer Herstellers Magirus eingeplant werden. Auch aus den Kreisen der Feuerwehren war schon die eine oder andere Meinung zu vernehmen. Eine fand dabei auf jeden Fall eine Mehrheit. „Wenn die schon mit zwei Autos kommen, kann ja eines gleich hierbleiben ...“



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