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Mit dem Sound er 50er-Jahre das Lalu gerockt

Von Andrea Gerstenberger

Hameln. Sie waren mit kleinem Gepäck aus Liverpool nach Hameln gekommen, doch was „Mike Byrne & The Sunrockers“ am Samstagabend boten, war alles andere als klein und bescheiden. Sie rockten mit dem Sound der 50er-Jahre das Lalu und der ältere Herr am Klavier Mike Byrne zeigten den weitaus jüngeren „The Creapers“ wie man mit nur wenigen Takten die Hamelner richtig in Stimmung bringt.

veröffentlicht am 13.12.2009 um 14:56 Uhr

kultur
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Von Andrea Gerstenberger

Hameln. Sie waren mit kleinem Gepäck aus Liverpool nach Hameln gekommen, doch was „Mike Byrne & The Sunrockers“ am Samstagabend boten, war alles andere als klein und bescheiden. Sie rockten mit dem Sound der 50er-Jahre das Lalu und der ältere Herr am Klavier Mike Byrne zeigten den weitaus jüngeren „The Creapers“ wie man mit nur wenigen Takten die Hamelner richtig in Stimmung bringt.
 Dabei waren „The Creapers“ schon gut und sicher mehr als „nur“ die Vorband für die Liverpooler Gäste. In der klassischen Beatles Instrumentalisierung zeigten sie sich den Pilzköpfen durchaus würdig. Die Show, ob zu Beginn in schwarzen Anzügen oder beim zweiten Gig in schwarzem Leder, war klasse und das lag nicht nur an den akrobatischen Einlagen von Gitarrist Marc, der zwischendurch immer wieder mal auf dem Tresen statt auf der Bühne spielte.  Mit Klassikern wie „Twist and shout“, „Drive my car“, dem sattem Gitarrensound bei „FBI“ und nicht zuletzt einer genialen Präsentation von „Pretty Woman“, heizten sie ein, bevor nach „Memphis Tennessee“ dann Mike Byrne & The Sunrockers für ihren ersten Gig übernahmen.
 Owen Clayton von den Sunrockers spielte den Bass von Udo Apportin, Ritchie Prescott nahm das Drum Set der Creapers, für Mike Byrne rollte ein elektrisches Klavier nach vorn und einzig Gitarrist Scotty Moore hatte sein eigenes Instrument mit über den Kanal gebracht.
 Was Mike Byrne mitgebracht hatte, war dafür eine enorme Ausstrahlung und Energie. Der Funke sprang sofort über und die Tanzfläche vor der Bühne füllte sich zusehends. „Little Queenie“, „Corinna, Corinna“, „High School Confidential“, „Rockin my life away“…
 Die Liste der Hits, die begeistert mitgesungen und vor allem getanzt wurden, war lang. Da hielt es auch „The Creapers“ nicht länger hinter der Bühne und sie rockten hautnah mit einigen Ladys aus Hameln. Highlight des ersten Gigs der Sunrockers, „Great Balls of Fire“, bei dem Mike Byrne, der seine Begeisterung für die Musik von Jerry Lee Lewis und auch Chuck Berry auf der Bühne enthusiastisch auslebt, auch körperlich alles gab.



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