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"Mozartquiz": Gewinner erhalten Preise in der Stadtbücherei / Lesung aus den "Mozartbriefen" am 5. Dezember

Mit dem "Jauchsystem" wars Antworten fast ein Klacks ...

Bückeburg (mig). Das Mozartquiz, das Professor Edith Schönbeck den Besuchern ihrer Veranstaltung im Rahmen der "Langen Nacht der Kultur" mit auf den Weg gegeben hatte, ist gelöst. In der Stadtbücherei wurden die Gewinner jetzt mit einem Buchpreis bedacht.

veröffentlicht am 27.10.2006 um 00:00 Uhr

Prof. Edith Schönbeck (hintere Reihe, 2.v.lks) übergab die Buchp

Wer bei der Lesung "Mit dem Wunderkind unterwegs" im Neuen Ratssaal gut aufgepasst hatte, konnte einige Fragen des Bildungstests schnell lösen. Mozart verbrachte tatsächlich fast ein Drittel seines Lebens auf Reisen und wurde 1756 in Salzburg geboren. Danach allerdings ging es ans Eingemachte. Wie viele Violinkonzerte schrieb das "Musikgenie", wen heiratet die Titelfigur in seiner Oper "Die Hochzeit des Figaro"? Prof. Schönbeck: "Wir haben das "Jauchsystem" genommen, damit es einfacher wird, trotzdem haben sich Teilnehmer über den Schwierigkeitsgrad beklagt." Dass das Quiz lösbar war, bewies die Enkelin von Dagmar Fang. Die siebenjährige Constance beantwortete die Fragen fast im Alleingang - nur selten musste die "Oma" helfen. Allerdings ist die kleine Klavierspielerin auch ein musikalisches "Wunderkind". Schon mit fünf Jahren kam sie an ein Bonner Konservatorium, in ihrer Altersklasse gewann sie sogar einen ersten Preis bei "Jugend musiziert". Bei der Preisverleihung konnte die talentierte Musikerin leider nicht dabei sein. Trotzdem bekam sie, wie alle anderen Gewinner auch, einen Band der "Mozartbriefe" (erschienen im Marixverlag). An Mozarts Todestag, dem 5. Dezember, wollen sich die Preisträger in der Stadtbücherei treffen und aus dem Buch ihre Lieblingsbriefe vorlesen. Daran teilnehmen kann übrigens jeder "Mozartfan" - er sollte aber die gleiche Ausgabe mitbringen. Die Initiatorin des Bildungsrätsels nutzte die Preisübergabe auch für einen kurzen Rückblick auf das nächtliche Kultur-Spektakel. "Es hat sich bewährt während der ,Langen Nacht' an Kulturjubiläen anzuschließen - wie in diesem Jahr an Mozart und Rembrandt." Obwohl die Resonanz sehr zufriedenstellend gewesen sei, schlägt Prof. Schönbeck vor, das Kulturfest nicht jedes Jahr abzuhalten, sondern in Zukunft im Zwei-Jahres-Rhythmus zu veranstalten.

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