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Meinsen-Warber erhält Rad-Gehweg / Beier: Geplante Querungshilfe macht's "rund"

"Mit dem Ergebnis können wirüberaus zufrieden sein"

Meinsen/Warber (bus). Die Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, um gemeinsam mit den Bürgermeistern respektive Vorstehern der Ortsteile Rückblick auf 2007 zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen. In seinem ersten Bericht als "Gesamtbürgermeister" der Ortschaft Meinsen-Warber rückt Rudi Beier die Fertigstellung des vom Neubaugebiet "Zwischenden Wegen" zur Aue führenden Rad-Gehweges in den Vordergrund. "Obwohl die Verbindung einige Jahre auf sich hat warten lassen, können wir mit dem Ergebnis überaus zufrieden sein", bilanziert der Ortsbürgermeister.

veröffentlicht am 22.01.2008 um 00:00 Uhr

Rudi Beier

Beier freut besonders, dass die Fertigstellung trotz erheblichen finanziellen Mehraufwands gelang. Das Projekt soll in diesem Jahr mit einer Querungshilfe am südlichen Ortseingang "rund gemacht" werden. "Davon versprechen wir uns, analog zur Nordseite, eine generelle Temporeduzierung und leisten somit einen zusätzlichen Beitrag zur Schulwegsicherheit", stellt der Ortsbürgermeister dar. Als weitere erfreuliche Bilanzpunkte nennt Beier die Regelung des Problems "Friedhofserweiterung", wo schlussendlich eine alle beteiligten Seiten zufrieden stellende Lösung gefunden worden sei, und die unter tatkräftiger Beteiligung der Reservistenkameradschaft Meinsen-Warber-Rusbend bewältigte Pflasterung der Schotterpiste im Auegrund. Für das laufende Jahr steht in Meinsen-Warber der Endausbau von "Zwischen den Wegen" an. Beier geht davon aus, dass in etwa gleichzeitig die Errichtung des im Neubaugebiet skizzierten Spielplatzes erfolgt. Hinsichtlich der ebenfalls für dieses Areal diskutierten Multifunktionsanlage versprüht derBerichterstatter weniger Optimismus: "Im aktuellen Stadtetat ist dafür kein Geld vorgesehen." Der Ortsrat werde in dieser Angelegenheit aber "weiter am Ball" bleiben - ebenso wie bezüglich der Wiederherstellung der Stichstraße "Freimath", der Fortführung der Gossenpflasterung "Am Siel" und der Anbindung des Abschnitts "Asternwinkel" an den Ortskern per Ausweisung eines Baugebietes entlang der Straße "Zu den Brücken". "Darüber hinaus brennt mir der Verkauf des ehemaligen Bauernhofes auf der Aue-Insel unter den Nägeln", macht der Ortsbürgermeister auf eine weiteres Aktionsfeld aufmerksam. Hier könnten im Anschluss an den Abriss der Ruine zwei oder drei Bauplätze ausgewiesen werden. Zudem bleibt die Ganztagsbetreuung an der Grundschule ein Thema, das nach Beiers Auffassung nach wie vor auf die lokalpolitische Tagesordnung gehört. Was selbstredend auch für den Ausbau der Meinser Straße (K 14) und die Schulwegsicherung am "Linsenbrink" Gültigkeit besitze. Selbst das vom Landkreis vermittelte Signal, die Instandsetzung der K 14 nicht vor 2010 in Angriff zu nehmen, trübt die Zuversicht des Ortsbürgermeisters nur unwesentlich: "Ich bin langes Warten gewohnt." Termin: Der Ortsrat Meinsen-Warber gibt als Termin des Boule-Turniers "Kalte Finger" das Wochenende 12./13. April bekannt. Die jährliche Ortsbegehung ist für Sonnabend, 31. Mai, geplant.

Im Umfeld der Meinser Kirche stehen 2008 zahlreiche Aktionsfelde
  • Im Umfeld der Meinser Kirche stehen 2008 zahlreiche Aktionsfelder auf der lokalpolitische Tagesordnung. Grund für trübe Aussichten gibt es indes nicht. Fotos: bus

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