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Paragleiter aus Börry wählen neuen Vorstand im 39. Jahr ihres Vereinsbestehens

Mit dem Drachen durch die Luft

Börry. Die Drachenfluggruppe (DFG) Börry Weserbergland

veröffentlicht am 11.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:02 Uhr

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e. V. wählte ein Jahr vor ihrem 40-jährigem Bestehen einen neuen Vorstand. Da der Vorsitzende Ralf Lorenz sein Amt nach 21 Jahren niederlegte, musste ein neuer Vorsitzender gewählt werden. Udo Berndt, der 1977 einige Areale im Weserbergland für das Drachenfliegen erschlossen hatte und den Verein gegründet hatte, übernahm nun nach 29 Jahren zum zweiten Mal wieder den Vorsitz.

Der bisherige Schriftführer Michael Husmann übernahm das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Wolfgang Ernert, der zuvor das Amt des Stellvertreters bekleidet hatte, übernahm das Amt des Kassenwartes, und Boris Maretzke wurde als Schriftführer neu in den Vorstand gewählt.

Das Fliegen im Fluggebiet Börry ist nur mit einem betriebsbereiten Funkgerät erlaubt. Der Pilot muss während des Fluges in der Lage sein, das Funkgerät in der Luft zu bedienen. Durch eine Sprechprobe muss der Pilot sicherstellen, dass sein Funkgerät richtig eingestellt ist. Es wird künftig nur noch eine Frequenz/CTCSS geben, da die Praxis gezeigt hat, dass die vorherige Regelung mit einer alternativen Frequenz zu Problemen führte. Seit Mitte Januar haben sich die Paragleiter auf eine Frequenz geeinigt: LPD-Kanal 24 (433,650 MHZ) mit der CTCSS-Frequenz 77,0 Hz (Midland Kanal 4). Sie müssen darauf achten, dass die VOX-Funktion nicht aktiv ist.

Vor dem Start müssen über Funk der Name und das Gerät sowie die Farbe genannt werden. Ohne Funkanmeldung darf nicht gestartet werden. Damit wird festgelegt, dass nicht wild durcheinander gestartet wird. Sind schon HG-Flieger und 3 GS-Flieger in der Luft, dann darf nur dann gestartet werden, wenn die in der Luft befindlichen HG-Flieger den Start freigeben. Werden die Flugbedingungen schlechter, kann jeder Pilot darauf bestehen, dass die Anzahl der sich in der Luft befindlichen Gleitschirmflieger begrenzt wird (die untere Grenze liegt bei 3). Die GS-Piloten stimmen sich untereinander ab, wer landet, dabei ist die 30-Minuten-Flugzeit für GS-Flieger zu beachten. Ist ein Pilot gelandet, so meldet er sich über Funk ab, bleibt aber empfangsbereit. Außer den 644 eingetragenen Flügen, die bis zu 43 Kilometer weit verliefen und bis zu 1899 Höhenmeter erreichten, sind folgende Aktivitäten unternommen worden: Die Mitglieder trafen sich zum Anfliegen im April an der Königszinne, sie nahmen an der Mahnwache gegen den Suedlink in Bad Pyrmont teil und beteiligten sich an einer Bergungsübung der Feuerwehr in Börry. Beim Lichterfest in Bodenwerder boten sie Flugvorführungen an und sie haben Beiträge zum Wettbewerb „Schön HIER“ erstellt und eingereicht. Wer Interesse am Drachenflugsport hat, findet die Ansprechpartner auf der Homepage des Vereins und auch Fotos und Videos.



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