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Neues Konzept des Postsportvereins hat sich bewährt / Bogenaußenanlage ist in Planung

Mit dem Bogen im Aufwind

Hameln. Einen positiven Jahresbericht konnte der Oberschützenmeister des Postsportvereins Hameln von 1964, Thomas Hachmeister, seinen Mitgliedern zur Jahreshauptversammlung vorlegen. Hachmeister ging in seiner Rückschau auf das Jahr 2012 nur kurz auf die Erfolge der einzelnen Sportler und Mannschaften ein. Erfreut zeigte sich der dienstälteste Hamelner Oberschützenmeister über die 12 Neumitglieder für den Verein.

veröffentlicht am 14.03.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:21 Uhr

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Zum neuen Konzept des Vorstandes gehört es, dass das Training der Jugendlichen, der Luftdruckschützen und der Bogenschützen zur gleichen Zeit stattfindet. So lernen sich die Sportler schneller kennen. Laut Aussage der Sportleiter und der Mitglieder habe sich dies bereits bewährt.

Christine Wehage und Carsten Hachmeister erhielten die selten verliehene silberne Präsidentennadel des NSSV. Die bronzene Verdienstnadel ging an Burghard Köhler. Die Schützenschwestern Margret Sander und Heidemarie Hachmeister freuten sich über die Verleihung der Verdienstnadel des niedersächsischen Sportschützenverbandes in Silber. Der Oberschützenmeister selbst erhielt für seine fast dreißigjährige ehrenamtliche Vorstandsarbeit die goldene Verdienstnadel. Diese hohe Auszeichnung erhielten im Kreisschützenverband Hameln-Pyrmont nur noch Annette Tegtmeyer vom KKSV Wallensen und Dirk Steinwedel vom SV Holzhausen. Das gleiche gilt für die am Königball geehrten Mitglieder Sven Groß, Frank Wehage, Jürgen Grützki und Alexander Dzierson. Diese vier erhielten aus den Händen ihres Oberschützenmeisters die Verdienstnadel der Sport- und Bogenschützen des Post SV für ihren Einsatz und ihre ehrenamtliche Arbeit. Für seine langjährige Vorstandsarbeit als Vorsitzender (1977-2008) erhielt der ehemalige Oberschützenmeister Heinz Hachmeister einen Blumenstrauß. Er feiert in diesem Jahr seine 60-jährige Mitgliedschaft im deutschen Schützenbund.

Hachmeister erinnerte an das Ostereierschießen zugunsten der Jugend, das Königsschießen und die Einweihung des neuen Bogenstandes im August 2012. Den Bogenstand hatten die Mitglieder in Eigenleistung geplant und gebaut und vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden Frank Wehage und Kreisbogenreferenten Rolf Lücke dafür lobende Worte und ein Präsent erhalten. Eine Bogenaußenanlage sei jetzt in Planung.

Jugendleiter Frank Wehage, Trainerlizenzinhaber des deutschen olympischen Sportbundes, berichtete von den Erfolgen der Schülermannschaft Luftpistole mit den Schützen Darwin Stanitzok, Mario Baier und Carina Wehage bei der Landesmeisterschaft in Hannover-Wülfel. Mit 176 Ringen sicherte sich Darwin Stanitzok mit nur einem Ring Vorsprung vor seinem Mannschaftskameraden Mario Baier den Landesmeistertitel. Dies reichte den Schülern aber noch nicht. Mit 20 Ringen Abstand holten die Drei zusätzlich den Mannschaftstitel für den Post SV Hameln und erreichten das Limit zur deutschen Meisterschaft in München, wo sie den 8. Platz erreichten. Auch bei Wettkämpfen wie dem Elch-Cup und den Wettkampf um den Landesjugendleiterpokal waren die Jugendlichen erfolgreich.

Fachschießsportleiter Carsten Hachmeister, der auch Vorsitzender des Verbandes Hamelner Schützenvereine ist, berichtete über die Teilnahme an Wettkämpfen. Besonders erfolgreich bei den Unterkreisrundenwettkämpfen waren die Altersschützen. Mit Frank Wehage stellt der Postsportverein den Kreiskönig Pistole sowie den amtierenden Stadtmeister in derselben Disziplin. Bei den Stadtmeisterschaften erreichte der Post SV einen ersten sowie zahlreiche zweite und dritte Plätze und belegte in der Gesamtwertung von sechszehn Vereinen den dritten Platz.

Jürgen Grützki als Bogensprecher berichtete über die Aktivitäten der Bogenschützen im Verein. Anfang Oktober nahm der Post SV mit mehr als viertausend Vereinen an der bundesweiten Aktion „Ziel im Visier“ des deutschen Schützenbundes teil und konnte mehr als 30 interessierten Nichtschützen einen kleinen Einblick in den Schieß-und Bogensport geben. Ende Oktober war darauf hin die Nachfrage nach Bogenschießen so groß, dass mit freundlicher Unterstützung der Stadtsparkasse Hameln drei neue Jugendbögen angeschafft werden konnten. Hierfür bedankte sich Jürgen Grützki im Namen des Vorstandes. Auch findet seit Ende Oktober montags ab 16 Uhr ein Bogentraining für Jugendliche statt. Sport- und Jugendwart Sven Groß erwähnte, dass noch Schüler und Jugendliche beim Training im Luftpistolenbereich und beim Bogenschießen aufgenommen werden können. Demnächst werden zwei der Bogenschützen an einem Bogensportleiterlehrgang des NSSV teilnehmen. Damenleiterin Christine Wehage berichtete von den Erfolgen der Damen. So siegte die Damenmannschaft mit Heidemarie Hachmeister, Erika Lutter und Christine Wehage unter anderem beim Winterschießen des KSSV und holte die Goldmedaillie für ihren Verein. Veranstaltungen wie das Weihnachtsessen der Schützendamen wurden nach Darstellung der Damenleiterin gut angenommen. Neu gewählt von der Versammlung und in den Vorstand aufgenommen wurden Alexander Dzierson als stellvertretender Bogensprecher und Martina Meyer als stellvertretende Damenleiterin. Im Anschluss wurden den Mitgliedern die Termine und Vorhaben für das Jahr 2013 und 2014 bekannt gegeben. Höhepunkt wird dabei das fünfzigjährige Jubiläum des Postsportvereins im nächsten Jahr sein. Laut Hachmeister wollen die Schützen ihr Jubiläum mit dem deutschen Schützenverein, der nächstes Jahr seit 150 Jahren besteht , gemeinsam mit den anderen beiden Schützenvereinen feiern. Gleichzeitig betonte der Oberschützenmeister des Post SV die gute Zusammenarbeit mit den Vorständen von SV Hameln, SGI Hameln und DSV Hameln und wünschte das dies auch in Zukunft so bleibe. Das Königsabholen der vier Vereine findet am 8. und 9. Juni statt.

Trainiert wird jeden Montag und Dienstag ab 18 Uhr in den Sportstätten des Post SV Hameln im Tönebönweg 2, neben dem Weserberglandstadion. Zum Bogenschießen sollten Interessierte Sportschuhe mit heller Sohle mitbringen. Mehr Informationen gibt es im Internet unter http://www.bogensport-hameln.jimdo.com/telefonisch unter 0175/1682747. Eine Anmeldung ist laut Sportleiter vorteilhaft, denn so kann sich um jeden einzelnen Neuschützen und Neuschützin individiuell gekümmert werden. Auch das ist Teil des neuen Konzeptes der Sport- und Bogenschützen im Postsportverein Hameln von 1964.

V. li.: Oberschützenmeister Thomas Hachmeister, Jürgen Grützki, Sven Groß, Alexander Dzierson, Martina Meyer, Frank und Christine Wehage, Carsten Hachmeister und davor der geehrte Heinz Hachmeister.



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