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Museumsverein Coppenbrügge füllt historische Kulisse des Burginnenhofes mit Leben / Schon 25 Trauungen im Burghof

Mit 4850 knapp 500 Besucher mehr als im Vorjahr

Coppenbrügge (sto). 4850 Erwachsene, Jugendliche und Kinder haben sich im vergangenen Jahr das Museum in der Burg angesehen. „Enthalten sind elf Führungen mit insgesamt 197 Gästen“, bilanzierte Klaus Stettner in der Mitgliederversammlung des Museumsvereins Coppenbrügge. 2010 waren es 4352 Besucher. Immer beliebter werden darüber hinaus die Trauungen im Museum und im Burginnenhof. So haben sich im vergangenen Jahr 25 Paare vor der historischen Kulisse das Ja-Wort gegeben.

veröffentlicht am 08.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 21:21 Uhr

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In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende an die diversen Veranstaltungen des Museumsvereins. Unter anderem nannte Stettner die Bilderausstellungen von Heidrun Blank und Fritz Schramm, den Ausflug zum Hüttenstollen Osterwald im Rahmen des Ferienpasses der Gemeinde Coppenbrügge, die Ausstellung zum Jahr des Waldes sowie die Ausstellung „Taufe im Wandel der Zeit“, die wegen ihres großen Zuspruchs mehrfach verlängert worden war. Eine Lesung mit der Coppenbrügger Kultur-Initiative „Unser Dorf liest“ im Advent hatte den Veranstaltungsreigen 2011 beendet. Auch am Coppenbrügger Weihnachtsmarkt habe sich der Museumsverein beteiligt, berichtete Stettner. Wilhelm Puchmüller berichtete über den Saupark und stelle sein Buch vor.

In bewährter Tradition setzt der Verein auch in diesem Jahr sein Programm fort. Zum Auftakt gibt es eine Ausstellung zum Thema „Pottland – eine historische Töpferregion zwischen Weser und Leine“. Sie wird eröffnet am Samstag, 31. März, um 14.30 Uhr. Zu sehen ist sie bis zum 19. August. Am internationalen Museumstag am Sonntag, 20. Mai, lädt der Museumsverein in den Burginnenhof ein zu einem „Waschtag wie früher“. Am Donnerstag, 14. Juni, 11 Uhr, führt der „Kiepenkasper“ die Kinder durch die Pottland-Ausstellung, und am Samstag, 14. Juli, 19 Uhr, wird im Burghof ein Sommerkonzert veranstaltet. Im Rahmen des Ferienpasses bietet der Museumsverein am Donnerstag, 26. Juli, „Töpfern mit Elke Ehlers“, und am Sonntag, 2. September, wird die Ausstellung „Preußen in Coppenbrügge, Friedrich, der Große, Staatsmann und Feldherr“ eröffnet. Sie ist zu sehen bis zum 28. Oktober. Am Freitag, 16. November, 19 Uhr, referiert Gernot Hüsam zum Thema „Die Salzburger“. Mit dem besonderen Konzert im Advent am Sonntag, 16. Dezember, 17 Uhr, wird die Saison 2012 beendet. Ein Museumstag findet auch in diesem Jahr nicht statt. „Vielleicht aber 2013“, betonte Stettner.

Seit Jahren bemühe sich der Museumsverein um neue Mitglieder. Das gelinge zwar hin und wieder, könnte aber erfolgreicher sein. „Wer möchte bei uns mitmachen?“, fragt der Vorsitzende des 113 Mitglieder zählenden Vereins und bittet auch die Mitglieder, weitere Freunde anzusprechen. Die 2008 vom Museumsverein Coppenbrügge ins Leben gerufene Wittkopp-Stiftung wird von Gernot Hüsam, Volker Schlagmann und Olaf Brostedt verwaltet.

Der Vorstand des Museumsvereins Coppenbrügge v. li: Klaus Stettner, Jutta Kleindiek, Forstamtmann Wilhelm Puchmüller als Gast, Herbert Kleindiek, Bernd Rabe und Gernot Hüsam.



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