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Olaf Schrage unterhält 40 Zuhörer mit Gedichten und Geschichten

Missverständnisse und Klassiker

Rehren (la). "Dunkel war's, der Mond schien helle" - mit diesem anonymen Gedicht hat Olaf Schrage den literarischen Abend des Auetaler Kulturvereins in der "Alten Molkerei" begonnen. Es folgten Heiteres und Ernstes aus der Weltliteratur, Bekanntes und Unbekanntes, Klassiker, Alltagsgeschichten und Missverständnisse.

veröffentlicht am 12.11.2008 um 00:00 Uhr

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Das Heitereüberwog an diesem Abend, und so waren die Lachmuskeln der rund 40 Zuhörer kräftig gefordert. Zum Beispiel bei Heinrich Heines "Harzreise" und der Feststellung, dass Göttingen am schönsten ist, wenn man die Stadt mit dem Rücken ansieht. Natürlich durften auch Gedichte von Wilhelm Busch nicht fehlen. Schrage trug die Gedichte und Geschichten mit großer Mimik und Gestik vor. "Der Mieter" hieß eine Minuten-Novelle des ungarischen Dichters István Örkény, die zur Erheiterung der Zuhörer beitrug. "Schön, dass hier im Auetal auch Männer zu Lesungen gehen. Männer lesen vielleicht auch, aber sie reden nicht darüber und gehen nicht zu Lesungen", meinte Schrage und stellte als nächstes Harald Schmidts "Männerzeitschriften" vor. Die Forderung nach einer Männerzeitschrift für die Generation 50plus brachte dann aber doch wieder vor allem die weiblichen Zuhörer zum Lachen. Gedichte von Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz und Hanns Dieter Hüschs "Gespräch im Lärm" rundeten den heiteren Abend ab. Schrage versprach, dass er gern wieder einmal ins Auetal kommen würde.

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