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Missbrauchsfall Lügde: Ermittlungen gegen sieben Personen

Im Fall des jahrelangen Missbrauchs von Kindern auf einem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen wird mittlerweile gegen sieben Beschuldigte ermittelt. Das teilen die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld mit. Gegen drei Beschuldigte werde demnach wegen des dringenden Tatverdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt. Diese befinden sich in Untersuchungshaft. Gegen einen weiteren Beschuldigten werde aufgrund eines Hinweises auf mögliche Datenmanipulationen wegen des Tatverdachts der Strafvereitelung ermittelt. Gegen zwei weitere Beschuldigte werde aufgrund möglicher Unterstützungsleistungen wegen des Tatverdachts der Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von Kindern ermittelt. Durch die IT-Auswertungen habe sich zuletzt gegen einen siebten minderjährigen Beschuldigten der Verdacht des Besitzes kinderpornografischer Schriften ergeben. Die Beschuldigten vier bis sieben befinden sich auf freiem Fuß. Weiterhin gibt es Ermittlungen gegen Polizeibeamte und gegen Mitarbeiter von Jugendämtern. Diese werden von einer gesonderten, fünfköpfigen Ermittlungskommission geführt. Gegen zwei Polizeibeamte wird wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen gebe es keine Belege dafür, dass weitere Polizeibeamte in die Taten involviert waren oder diese geduldet haben.

veröffentlicht am 26.02.2019 um 17:32 Uhr



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