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Straßenmeisterei hat einen weiblichen Chef

"Mir gefällt es, gefordert zu werden"

Stadthagen (tes). Nicole de Leve hat den Posten als Leiterin der Straßenmeisterei Stadthagen übernommen. Als Frau an der Spitze von 33 zumeist männlichen Mitarbeitern zu stehen, ist für die 38-Jährige Alltag. Die Diplom-Bauingenieurin überzeugt mit Fachkenntnis und Begeisterung für die Materie im Dienste der Verkehrssicherheit.

veröffentlicht am 09.08.2008 um 00:00 Uhr

"Mir gefällt es, gefordert zu werden", begrüßt de Leve das umfangreiche Arbeitspensum in Schaumburg und einem Abschnitt in Hameln-Pyrmont. Die Aufgaben der Straßenmeisterei beinhalten die Betreuung von Baumaßnahmen, Unterhaltung von Straßen und der Winterdienst. Vorgesetzte Dienststelle ist die Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Zum regionalen Geschäftsbereich Hameln zählen vier Straßenmeistereien. Stadthagen betreut einen großen Bezirk, in dem die Leiterin viel im Außendienst unterwegs sein wird im Kontakt mit Bürgern und Kommunen. Eine Herausforderung, der sich die Bauingenieurin gewachsen sieht. Kein Wunder: de Leve ist eine Senkrechtstarterin, die im Alter von 38 Jahren schon an der Spitze der Karriereleiter angekommen ist. Eine Besonderheit, weil ihr sofort nach der Ausbildung Führungsverantwortung übertragen wurde. Nach dem Studium an der Fachhochschule in Nienburg und einem Jahr Vorbereitungsdienst übernahm de Leve nur einen Tag nach der Laufbahnprüfung die Straßenmeisterei in Hermannsburg - ein Sprung ins kalte Wasser, der sich gelohnt hat. Nach zwei Jahren wechselte sie im Vorfeld der Expo in die Betriebszentrale Hannover. Danach leitete die Ingenieurin acht Jahre lang die Autobahnmeisterei in Osnabrück. Zuletzt lockten Abwechslung und die höher dotierte A 13- Stelle in Stadthagen, die höchstmögliche Position dieser Laufbahn. Ihr Steckenpferd: Die Beschilderung soll reduziert werden.



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