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Sozialverband Fuhlen-Friedrichshagen zieht kritische Prognose

Minimalrente birgt Sprengstoff

Friedrichshagen (ll). Mit unveränderter Vorstandsriege geht der Sozialverband Fuhlen-Friedrichshagen an die kommenden Aufgaben: Manfred Schneider wurde ohne Gegenstimme als Vorsitzender der Ortsgruppe bestätigt. Schneiders Stellvertreterin bleibt Inge Neitz, die Kasse führt weiterhin Angela Vogt. Die Versammlung wählte Margret Schneider zur Schriftführerin des Fuhlen-Friedrichshagener Sozialverbands. In seinem Bericht hob Vorsitzender Schneider besondere Aktivitäten des vergangenen Jahres hervor, dazu zählen gemeinsame Ausfahrten und Spiele-Nachmittage.

veröffentlicht am 17.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 04:21 Uhr

Großes Interesse habe eine Informationsveranstaltung zu Reformen im Gesundheitswesen hervorgerufen, sagte der Vorsitzende. Schneider gab auch zu bedenken: „Es gibt in unserer Gesellschaft viele Rentnerinnen und Rentner, die eine Rente von weniger als 400 Euro beziehen.“ Dieser Anteil wird nach Ansicht Schneiders in Zukunft noch größer werden und für „sozialen Sprengstoff“ sorgen. Der Vorsitzende warnte vor einer auseinanderklaffenden Schere zwischen Reichen und Armen in Deutschland. Denn bereits jetzt versündige man sich an den zukünftigen Rentnern ab Jahrgang 1964.



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