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Natürlich-biologische Sanierung

Mineralischer Putz hilft gegen Schimmel

Wenn sich ein Keller im Laufe der Jahre zu einem muffigen Abstellraum entwickelt, ist sicher Feuchtigkeit im Mauerwerk daran beteiligt. Wasser dringt von außen oder von unten aus dem Erdreich ein. Mit dem Wasser gelangen schädliche Substanzen in gelöster Form in das Mauerwerk. Die Feuchtigkeit verdunstet über die Innenseite, die Salze zerstören Farbe, Putz und Mauerwerk.

veröffentlicht am 05.02.2011 um 04:55 Uhr

Feuchte Wände bilden einen idealen Nährboden für Mikroorganismen wie Schimmelpilze sowie Bakterien und werden deshalb zur großen Gefahr für die Gesundheit. Ein rein mineralischer Entfeuchtungsputz auf Naturkalkbasis bietet hier die beste Lösung. Moderne Malerunternehmen aus der Region leisten hier wertvolle Hilfestellung. Sie verschiedene Mittel verschiedener Anbieter, unter anderem „Biotherm“ von Haga, ein biologisch konzipierter Isolier- und Entfeuchtungsputz. Besonderes Merkmal ist, dass das Wasser in den feuchten Wänden permanent und schnell verdampfen kann. Die Wände werden damit hochatmungsaktiv. Wie ein Schwamm saugt der Putz die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk auf. Aufgrund seiner extremen Porosität, durch faserfreie Leitzuschlagstoffe, hat der Putz jedoch eine enorm große Verdunstungs- und Verdampfungsoberfläche. Dadurch wird die Feuchtigkeit schnell, dosiert und kontrolliert an die Umgebungsluft abgegeben.

Dazu kommt die tief greifende hygienische Wirkung: Der Putz sorgt durch seine bautechnischen Eigenschaften für natürliche Frische ohne Schimmel und Bakterien. Der kalkhaltige Putz entzieht Schimmelpilzen den Nährboden, weil er stark alkalisch ist. Schimmelpilze brauchen verbunden mit hoher Feuchtigkeit einen neutralen pH-Wert für ihre Entstehung und Vermehrung. Durch die Alkalität eines Kalk-Putzes von bis zu pH 12,3 wird die Schimmelpilzbildung wirksam verhindert. Dies gilt auch für Keime beziehungsweise Bakterien.



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