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Minderheitenrat empört über Antiziganismus-Fall bei WGH

Der Minderheitenrat, der die vier einheimischen nationalen Minderheiten vertritt (Dänen, Friesen, Sorben und Sinti und Roma ), zeigt sich nach dem Dewezet-Bericht über den Antiziganismus-Fall bei der Wohnungsgenossenschaft Hameln (WGH) und weiteren Artikeln in den überregionalen Medien empört. Der Fall stelle "eine massive Diskriminierung der betroffenen Person dar, die mittelbar die gesamte Minderheit trifft", heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme des in Berlin ansässigen Minderheitenrats. Eine 68-jährigen Sintezza aus Hameln, die bei der WGH Wohnungsgesuche aufgegeben hatte, war an einen Vermerk geraten, der bei der WGH wohl nur für den internen Gebrauch gedacht war. Demnach sollten ihr wegen ihres "Zigeunereinschlags" besser keine Wohnungen angeboten werden.

veröffentlicht am 10.04.2019 um 11:00 Uhr
aktualisiert am 10.04.2019 um 11:35 Uhr



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