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Schneeintermezzo beschert Bauhofmitarbeitern kurze Nächte

Milder Winter erspart hohe Kosten

Rehren (la). Da der Winter in diesem Jahr, abgesehen von den Ostertagen, sehr mild war, wurde nicht viel Streugut verbraucht. und auchÜberstunden haben die Bauhofmitarbeiter nur wenige angesammelt. Für die Gemeinde Auetal war das also ein kostengünstiger Winter.

veröffentlicht am 28.03.2008 um 00:00 Uhr

Martin Jäsche (l.) und Friedhelm Limburg reparieren das Lager ei

Selbst bei technischen "Pannen" fallen oftmals keine hohen Reparaturkosten für die Gemeinde an, denn kleine technische Probleme erledigen die Bauhofmitarbeiter "ganz nebenbei". Die Schaufel eines Einsatzfahrzeugs, mit der das Streugut aufgeladen wird, hatte nach dem Ostereinsatz ein defektes Lager. "Das bekommen wir allein hin", sagte Martin Jäsche - und machte sich gemeinsam mit seinen Kollegen an die Reparatur. Das Winterintermezzo der Osterfeiertage hat den Bauhofmitarbeitern kurze Nächte beschert. Um 4 Uhr morgens rückten sie und der Landwirt Karl-Ludwig Oldendorf aus, um die Straßen und Gehwege von Schnee und Eis zu befreien. "Bei 55 Kilometern Gemeindestraßen können unsere Leute aber nicht überall gleichzeitig sein", sagte Bürgermeister Thomas Priemer auf Anfrage undwarb bei den Auetalern nachträglich um Verständnis. Die Gemeindestraßen zu streuen, sei sehr aufwendig, da geparkte Autos und Einmündungen umfahren werden müssen. "Das dauert eben etwas länger", so Priemer. Karl-Ludwig Oldendorf räumt und streut im Auftrag der Gemeinde Auetal die Straßen im westlichen Auetal, die Bauhofmitarbeiter sind für das östliche Gebiet zuständig. Drei Räumfahrzeuge waren während der Schneetage im Einsatz, dazu der "Holder", mit dem die Gehwege und Bushaltestellen geräumt werden. "Bis Ostern mussten wir nur drei Mal streuen, und jetzt kam es doch noch einmal richtig heftig", sagte Martin Jäsche. Dreieinhalb Stunden benötigen die Bauhofmitarbeiter, wenn sie die Gemeindestraßen streuen und sechs bis sieben Stunden, wenn Schnee geräumt werden muss. "Dabei legen wir etwa 100 Kilometer zurück", so Jäsche. Im Gewerbegebiet in Rehren waren die Straßen morgens noch stark vereist. "Das liegt daran, dass die Lastwagen alles festwalzen", sagte Jäsche.



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