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Meyer's Bitter zu vergänglich

Stadthagen (ssr). "Frohsinn und Heiterkeit regieren", während "das Geschäftsleben in weiten Teilen ruht und die örtliche Politik in den Hintergrund tritt". Mit diesen Worten hat Bürgermeister Bernd Hellmann gestern beim Empfang der Stadt im Alten Rathaus das 613. Historische Schützenfest eröffnet.

veröffentlicht am 26.06.2008 um 00:00 Uhr

Hervorgehoben in der Begrüßungslitanei wurde der Wunstorfer Bürgermeister Axel Eberhardt, der erstmals den Weg zur Stadthäger "Fünften Jahreszeit" gefunden hatte. "Wir wollen ihn infizieren", stellte Hellmann seinem Kollegen einnehmende Fröhlichkeit in Aussicht. Die Zeiten, "in denen wir unsere Stadt mit Armbrust und Feuerrohr verteidigen", lägen weit zurück, wagte der Bürgermeister einen Streifzug in die Historie. Die Wallanlagen seien mittlerweile "zu einem wichtigen Grünzeug" geworden, fuhr er fort. Einen schicken kleinen Polizei-Sticker hatte Hellmann am Revers heften und versprach, derlei Exemplare auch "meinen Bodyguards" - gemeint waren die Stadthäger Polizisten - zukommen zu lassen. Unter prasselndem Beifall der rund 250 geladenen Gäste wurde Heinz Schwald, dem Ehrenvorsitzenden des Bürgerschützenvereins Lüdenscheid, eine besondere Ehrung zuteil. Anlass war der 40. Jahrestag einer intensiven Schützenfestfreundschaft zwischen Stadthagen und der Stadt im Ruhrpott, insbesondere durch das Lindenrott. Als Präsent überreichte Hellmann dem Gast einen Bildband über Stadthagen: "Meyer's Bitter, der Schaumburger Edelbrand, ist zu vergänglich."

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