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Kino in Steinbergen zum dritten Mal für Filmangebot ausgezeichnet

Metropol-Theater: Anspruchsvolles Programmkino in der Provinz

Steinbergen (jp). Aller guten Dinge sind drei: Zum dritten Mal in Folge ist das Metropol Theater Steinbergen mit dem Niedersächsischen Jahresfilmprogrammpreis ausgezeichnet worden. Einmal im Jahr wird diese Auszeichnung von der "Nordmedia", der Mediengesellschaft der Bundesländer Niedersachsen und Bremen, für die Gestaltung eines kulturell besonders anspruchsvollen Filmangebots vergeben.

veröffentlicht am 12.11.2008 um 00:00 Uhr

Filmproduzent Marcus Hertneck, Kino-Chef Frank Rubba, Schauspiel

Insgesamt sind 30 Kinos aus ganz Niedersachsen und Bremen für ihr Programm während des Kinojahres 2007 prämiert worden. Überreicht wurden die Preise von Schauspieler Fabian Busch ("Die Tränen meiner Mutter") und Filmproduzent Marcus Hertneck im Rahmen des Filmfestivals Oldenburg. "Die Auszeichnung von Kinos mit einem besonders vielfältigen Programm ist eine Anerkennung dieser wichtigen kulturellen Arbeit", betonte Jochen Coldewey, Leiter der Nordmedia, anlässlich der Preisverleihung. "Gerade in ländlich strukturierten Regionen kann damit ein Beitrag zum Erhalt der Kinokultur geleistet werden." Für die Kinomacher bedeutetedie Auszeichnung zudem eine Anerkennung ihrer Arbeit, die sich in einem immer schwieriger werdenden Wettbewerb nicht immer einfach darstelle. Damit hat das Metropol in diesem Jahr bereits zwei wichtige Auszeichnungen eingeheimst. Erst im August konnte Kino-Chef Frank Rubba in Lübeck aus den Händen von Kulturstaatsminister Bernd Neumann den Jahresfilmprogrammpreis der Bundesregierung entgegennehmen. Das Metropol Theater in Steinbergen hat sich schon seit Jahren als einziges Kino in Schaumburg einem anspruchsvollen Programmkinoangebot verschrieben. Gezeigt wurden dort in diesem Jahr so außergewöhnliche Filme wie die französische Tragikomödie "Saint Jaques - Pilgern auf Französisch", das romantische kanadische Drama "An ihrer Seite", die Verfilmung des internationalen Bestsellerromans "Drachenläufer" über das Schicksal eines Jungen im Afghanistan des Jahres 1975 (Regie führte der Deutsche Marc Forster, der anschließend "James Bond 007 - Ein Quantum Trost" - inszenierte) oder die Musikdokumentation "Trip to Asia". Nicht vergessen werden darf natürlich der schwedische Dauerbrenner "Wie im Himmel", der seit nahezu drei Jahren in schöner Regelmäßigkeit in Steinbergen läuft und bereits über 4000 Zuschauer begeistert hat.



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