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Kraftwerk: Wegen Reparaturen von Juni bis August nur geringe Müllmengen verfeuert

Messergebnisse "wenig aussagekräftig"

Veltheim (wm). Die jetzt von der Fachhochschule Lippe-Höxter vorgelegten Schadstoff-Messergebnisse für das Kraftwerk Veltheim brachten keine Überraschungen (wir berichteten) und sind kaum aussagekräftig, weil von Juni bis August nur geringe Müllmengen verfeuert worden sind. Wie Professor Wolfhelm Bitter in seinem zweiten Quartalberichts erläuterte, würden die Emissions-Messergebnisse, ermittelt vom Messcontainer an der "Lüchte" in Veltheim "nicht erkennen lassen, dass in unmittelbarer Nachbarschaft ein Kraftwerk steht." Die Schadstoffkonzentrationen lägen "im normalen Rahmen". Wobei der Professor allerdings einräumte - und das ist auch ein Argument der Bürgerinitiative gegen die Müllverbrennung - dass die Messergebnisse deshalb wenig aussagekräftig sind, weil die Blöcke 2 und 3 des Kraftwerkes nahezu im gesamten Juli und August außer Betrieb waren. In diesem Zeitraum ist auch kein Müll (heizwertreiche Fraktionen, wiedas in der Fachsprache der Kraftwerkbetreiber heißt) verbrannt worden. Die Kraftwerks-Geschäftsführer Jörg Röthemeier und Rolf Baumeister kündigten an, deshalb sollen die Messungen auch fortgesetzt werden. Bis zum Jahresende sollen täglich 100 Tonnen Müll mit verbrannt werden - zurzeit sindes etwas 50 Tonnen täglich.

veröffentlicht am 01.11.2007 um 00:00 Uhr

Der Professor hielt auch an seiner bereits im Juni geäußerten Aussage fest, die nahe gelegene Autobahn spiele bei Schadstoffkonzentrationen eine wichtige Rolle.

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