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Kendals Bürgermeisterin Gast beim Rundgang / Verkaufsoffener Sonntag - Familientag am Montag

Messe eröffnet: "Da kriegst Du weiche Knie..."

Rinteln (crs). Spätestens am "Dom-Dancer" trennt sich die Spreu vom Weizen. Allein drei unerschrockene Herren wagten sich gestern Nachmittag beim Messe-Rundgang mit Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz unter den ehrfürchtigen Blicken der übrigen Ehrengäste in das flotte Fahrgeschäft: Stadtbrandmeister Helmut Meier, Stadtwerke-Chef Jürgen Peterson und CDU-Fraktionschef Dr. Marc Lemmermann. Während Meier mit gemischten Gefühlen wieder rauskam ("da kriegst Du aber weiche Knie"), hätte es für Peterson ("war schön, das Ding") und Lemmermann ruhig noch eine Spur wilder sein dürfen: "Wir haben uns währendder Fahrt über richtige Achterbahnen unterhalten..."

veröffentlicht am 05.05.2007 um 00:00 Uhr

Und los geht's mit der Maimesse! Nach dem Aushängen des Messe-Pr

Mit dem Messe-Rundgang und dem vorherigen Aushängen des Messe-Privilegs am Ratskeller ist die Rintelner Mai-Messe eröffnet worden, traditionell mit Musik von der Feuerwehrkapelle Möllenbeck. Als besonderen Ehrengast begrüßte Buchholz Kendals Bürgermeisterin Gwyneth Raymond, deren Besuch als Zeichen für eine lebendige Städtepartnerschaft gewertet werden darf. Und die wiederum begrüßte die Messe-Gäste bei ihrem zweiten Rinteln-Aufenthalt ganz charmant auf Deutsch: "Und vergessen Sie nie: Sie sind alle jederzeit in Kendal willkommen." Tino Noack vom Musik-Express stellte im Namen aller Schausteller das neue Logo des Deutschen Schausteller-Bundes vor, ein wandelndes Plüschherz, das per Augenaufschlag mit den Damen flirtete und den Herren die patschige Plastikhand reichte. "Wir haben ein Herz und ein Gesicht", erläuterte Noack den Gedanken hinter dem Motto-Herz, das den Zusammenhalt der Schausteller fördern soll. Noch eine Premiere gibt es bei dieser Messe: Zum ersten Mal hat Daniel Jakschik von der Stadtverwaltung die Großveranstaltung alleine organisiert, nachdem er jahrelang Marktmeister Jürgen Pleitner zur Seite gestanden hatte. "Der hat seine Sache wirklich gut gemacht, alle sind bestens zufrieden", lobte Schausteller-Sprecher Usmar "Carlo" Carles den Nachwuchs-Marktmeister - doch der wiegelte ab: "Das ist alles Team-Arbeit, es war kein Sprung ins kalte Wasser." Und dann ging es auf den Rundgang zu den insgesamt elf Fahrgeschäften, zu den ungezählten Verkaufsständen, zu Imbissbuden und Bierpavillons, zum Musik-Express und zum Pferderennen (s. Seite 11), wo Bürgermeister Buchholz zwar von "Kentucky Derby"-Chef Waldo Parpalioni kräftig angefeuert wurde ("oho, der Bürgermeister, der geht ab hier!"), sich aber letztlich doch Stadtwerke-Chef Peterson geschlagen geben musste - und für den gab es den Plüsch-Eisbären Knut. Für einen Punkt ist Buchholz den Schaustellern übrigens "sehr, sehr dankbar": Am Montag ist wieder Familientag - dann kosten alle Fahrgeschäfte nur einen Euro. Und das dürfte nicht nur den Bürgermeister freuen.

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