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BBS-Gastronomie-Wettbewerb: Elf Teams kämpfen um den Sieg

Menükarte wird zum Pausenbrot

Stadthagen (sk). Tobias Mauri, angehender Koch im Gasthaus Wille in Hohnhorst, die zukünftige Hotelfachfrau (Hofa) Katharina Wachholz ("Zum dicken Heinrich", Lüdersfeld) und die auszubildende Restaurantfachfrau (Refa) Sandra Kramer ("Krug zum grünen Kranze", Röhrkasten) sind gestern beim 15. Gastronomiewettbewerb in den Berufsbildenden Schulen Schaumburgs in Stadthagen (BBS) alsbestes Team bewertet worden.

veröffentlicht am 21.11.2008 um 00:00 Uhr

Christina Tegtmeier (v.l.), Jan Wehrhahn und Valentina Barth sto

"Das ist mein Pausenbrot morgen." Anhild Bartels, Gast am Tisch mit dem Deko-Thema "Tarzan und Jane", hat der Menükarte mehr als eine informelle Seite abgewonnen. Die Speisenfolge von Cocos-Curry-Suppe mit Garnelenspieß bis zur Apfel-Marzipan-Creme war mit schwarzem Stift auf einer echten Banane notiert. Dies war erlaubt, bleibt doch die Frucht unter der Schale essbar. Die Regeln für die Tischdekoration - Was darf auf den Tisch? Welche Materialien sind erlaubt? - hat Fachbereichslehrerin Elfi Müller genau im Kopf, ist sie doch inzwischen Jury-Mitglied im nationalen jährlichen Gastronomiewettbewerb auf dem Petersberg in Bonn. Die Bananen-"Karte" war, außer Konkurrenz, Müllers Idee. Da den Initiatoren beim diesjährigen Teamwettbewerb einige Auszubildende im Service-Bereich abgesprungen waren, ergänzte Müller das Teilnehmerfeld um sieben Schüler der Berufsfachschule Nahrung/Gastronomie (BFNG). Ein Mädchen klinkte sich in ein bestehendes Team ein, sechs bildeten mit jeweils einem Koch drei neue Gruppen. Der Teamwettbewerb zieltüber die Schule hinaus. Die Sieger fahren zur Niedersächsischen Jugendmeisterschaft nach Lüneburg. Insgesamt kämpften gestern in der BBS elf Dreierteams um Mannschaftssieg und Einzelwertungen. Warmes Fingerfood und im Folgenden Garnelen (Vorspeise), Poularde (Hauptgang) und Äpfel (Dessert) bildeten die vorgeschriebenen Grundzutaten für die phantasievollen Menüs, die den Gästen an runden, jeweils mit anderen Themen dekorierten Tischen serviert wurden. Jan Wehrhahn, 21-Jähriger im dritten Ausbildungsjahr im Schmiedegasthaus Gehrke in Riepen hat beim Gastronomiewettbewerb als bester Koch abgeschnitten - mit einem finsteren Menü. Blutrote Ketjap-Manis, eine süßsaure asiatische Sauce, legte sich an das Ferkelkotelett; schwarzes Risotto begleitete Keule und Brust der Poularde. Und beim Dessert züngelten Flambier-Flammen. Das Wehr hahnsche Menü passte sich optisch und namentlich dem Tischdeko-Thema "Dracula" an. Mit dem besten Koch, der zu ihrem Team zählte, freuten sich Hofa Christina Tegtmeier vom Ringhotel "Waldkater" in Rinteln und Refa Valentina Barth (Hotel "Ambiente", Bückeburg) über die Auszeichnung "bester Tisch".



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