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"Verwaltung reagiert nicht, Reinigung bringt nichts" / Erneuter Antrag - morgen Thema im Ortsrat

Mense: "Zugemüllte Container ganz entfernen"

Todenmann (clb). Seit anderthalb Jahrenärgert sich Paul-Egon Mense über die verdreckten Glas- und Altkleidercontainer an der Alten Todenmanner Straße - seit anderthalb Jahren schreibt er immer wieder Briefe an Verwaltung und Eigentümerfirma Tönsmeier, seit anderthalb Jahren bringt er das Thema im Ortsrat Todenmann zur Sprache. Nichts hat sich seitdem getan.

veröffentlicht am 23.09.2008 um 00:00 Uhr

Jetzt reicht es dem FPD-Politiker: Für die nächste Todenmanner Ortsratssitzung, die am morgigen Mittwoch, 24. September, um 19 Uhr im Gasthaus Droste stattfindet, will Mense das Thema erneut zur Sprache bringen und hat deshalb den Antrag gestellt, die Glas- und Altkleidercontainer komplett von der Alten Todenmanner Straße zu entfernen. Und obwohl sich der Standort noch nicht in der Ortschaft befindet, sondern noch zum Stadtgebiet Rinteln gehört, hofft Mense, dass die Stadt nun endlich aktiv wird. Seitüber einem Jahr beobachte er, wie der Bereich am unmittelbaren Straßenrand immer wieder "zugemüllt" werde - Plastiktüten mit Essensresten, Kunststoffverpackungen und sogar ausrangierte Waschbecken findet er dort regelmäßig vor. Für solche "wilden Verschmutzungen" hat Mense keinerlei Verständnis und eigentlich auch nur eine Erklärung: "Weil die Leute einfach zu bequem sind, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen!" Auch von der Verwaltung fühlt sich Mense immer mehr "hinters Licht geführt": Bei seiner ersten Anfrage hätte man ihm geantwortet, die Reinigung sei Sache des Landkreises, der sich vertraglich mit der Firma Tönsmeier geeinigt hätte; beim zweiten Mal hieß es, die Stadt schreibe die Containerfirma selber an. Auf sein Schreiben vom 11. August, in dem er erneut auf das Problem hingewiesen hat, habe die Verwaltung bislang überhaupt nicht reagiert. Deshalb jetzt seine radikale Forderung: die Container von der Alten Todenmanner Straße komplett entfernen, da sie an dieser Stelle ohnehin verzichtbar seien. Mense: "400 Meter weiter, am Parkplatz der Stoevesandtstraße, befinden sich ja schon die nächsten Container." Auch oberhalb des Helene-Brehm-Weges in Richtung Klippenturm befinden sich sowohl Glas- als auch Altkleidercontainer. "Und interessanterweise liegt da kein Müll", hat Mense bemerkt. Auch dasübrige Rintelner Stadtbild lässt seiner Meinung nach zu wünschen übrig - auf verdreckte Parkbänke, vollgeschmierte Bushaltestellen und fehlende Papierkörbe trifft er immer wieder. "Und dann heißt es immer, dass Tourismus bei uns an erster Stelle steht..." Lediglich mit den - seinerzeit ebenfalls stark verschmutzten - Containern am Todenmanner Friedhofsparkplatz hat der FDP-Politiker gute Erfahrungen gemacht: "Die Sache ist geklärt." Noch vor Ostern habe er das städtische Tiefbauamt kontaktiert, das daraufhin Teilbereiche gereinigt hätte. Und sogar die Firma Tönsmeier sei extra mit Hochdruckgeräten angerückt.

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