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Gesundheitszentren mit Schul- und Alternativmedizin Zukunft

Mense: "Mischformen statt klassischer Krankenhäuser"

Rinteln (rd). Die "wohnortnahe Versorgung von Patienten mit stationärem Therapiebedarf muss auch künftig sicher gestellt sein", betonte in einer Stellungnahme zu den Krankenhausplänen des Landkreises der Rintelner Ratsherr und FDP-Ortsverbandsvorsitzender Paul-Egon Mense. Er kann sich aber auch Mischformen und Beteiligungsmodelle vorstellen, die sich flexibel gestalten lassen und zu einer besseren Wirtschaftlichkeit beitragen können.

veröffentlicht am 02.02.2008 um 00:00 Uhr

Bedenklich sei allerdings, so Mense, das bereits rund 60 Prozent der Krankenhäuser in Niedersachen defizitär arbeiten, "woraus ich schließe, dass man viel zu lange das Problem vor sich her geschoben hat und eine Neuregelung des Krankenhausfinanzierungsgesetz längst überfällig ist." Krankenhäuser "in der klassischen Form", so sieht es Mense, werden keine Zukunft haben, sondern "Gesundheitszentren, in denen die "Schulmedizin wie die Alternativmedizin ihren Stellenwert bekommen, in denen auch Präventiv- und Palliativmedizin tätig werden kann". Wie schwierig "Mischformen" zu realisieren sind, erlebt zurzeit der Landkreis Hameln-Pyrmont, der einen Minderheitsgesellschafter sucht. Erkenntnis von Carsten Vetter, Erster Kreisrat: "Finanzkräftige Krankenhausketten sind im Prinzip nur an einer Mehrheitsbeteiligung interessiert". Geld brauche eine Klink von der Größe des Kreiskrankenhauses allein schon deshalb, weil die rasante Entwicklung im medizinisch-technischen Bereich ständige Investitionen erforderlich mache.



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