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Der Todesmarsch vom „Arbeitserziehungslager“ Lahde nach Ahlem im April 1945 / Martyrium endet auf dem Friedhof

Menschliche Tragödien entlang der Straße

Im Mai 1943 wurde das „Arbeitserziehungslager“ Liebenau (Kreis Nienburg) aufgelöst und nach Lahde verlegt. Hier war der Bau eines Großkraftwerks, das kriegswichtigen Strom liefern sollte, geplant. Durch einen Vertrag der Gestapo Hannover mit der Preußen Elektra wurden die Insassen des AEL Lahde für den geplanten Bau des Elektrizitätswerks Lahde als Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt. Außerdem mussten sie bei der Anlage eines großen Bahndamms, vom Bahnhof Lahde zum Kraftwerk an der Weser, Hilfsarbeiten leisten.

veröffentlicht am 10.04.2009 um 23:00 Uhr

Das Lager Lahde an der heutigen B 482, im Jahr 1944 verbotenerwe

Autor:

Klaus Maiwaldund Ingmar Everding


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