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Reha-Behandlungen nach Gelenkoperationen nehmen zu / Bückeberg-Klinik bietet auch Verwöhn-Programme

Menschen werden immerälter - und unbeweglicher

Bad Eilsen (sig). Wenn am Samstag, 7. Mai, im Kursaal der erste "Gesundheits-Tag" startet, ist auch die Bückeberg-Klinik dabei, die sich als Therapienzentrum für ambulante und stationäre Heilmaßnahmen einen Namen gemacht hat. Geschäftsführer Ralf Schönwald komprimiert den Wirkungskreis der Klinik auf die Aussage: "Wir sind eine Fachklinik für alles, was mit dem Bewegungsapparat zu tun hat."

veröffentlicht am 20.04.2006 um 00:00 Uhr

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Und das ist wesentlich mehr als nur die Behandlung von Rückenschmerzen, die allein schon als Volkskrankheit Nummer eins eingestuft werden. Daneben gibt es noch eine Vielzahl von Problembereichen und Funktionseinschränkungen im Gelenksystem. Die Menschen werden zunehmend älter, aber sie bewegen sich weniger. Versteifungen, verkürzte und verhärtete Muskeln, blockierte Gelenke, Fehlbelastungen durch falsche Haltung sowie rheumatische Erkrankungen sorgen dafür, dass klassische aber auch neue Heilmaßnahmen notwendig werden. Sie gehören zum umfangreichen Therapieangebot der Bückeberg-Klinik. In den letzten Jahren hat sich das Haus zudem auf Rehamaßnahmen im Anschluss an operative Eingriffe spezialisiert. Vertragliche Vereinbarungen machen es möglich, dass Patienten aus allen Teilen Deutschlands nach Hüft-, Knie- und Bandscheibenoperationen in die Bückeberg-Klinik eingewiesen werden. Seit einiger Zeit gilt das auch für die Behandlung nach Eingriffen im Bereich der Hand- und Fingergelenke, die im Bückeburger Krankenhaus Bethel vorgenommen werden. Die Verweilzeiten in den Krankenhäusern werden immer kürzer. Damit kommt der Rehabilitation eine zunehmend größere Bedeutung zu. Inzwischen ist es nicht mehr ungewöhnlich, dass sich Patienten schon im Vorfeld von Operationen vor Ort mit den Rehamaßnahmen vertraut machen oder sich sogar vorbereitend behandeln lassen. Die Bückeberg-Klinik hat darüber hinaus so genannte Basispakete für eine Reihe von Programmen entwickelt, durch die bestehende Beschwerden gezielt gelindert werden sollen. So gibt es für die Behandlung von Arthrose bestimmte Anwendungen, die zu einem Wochen-Paket zusammengeschnürt werden. Das gilt auch für rheumatische Beschwerden, bei denen unter anderem Behandlungen in der Kältekammer angeboten werden. Osteoporose-Patienten nehmen an einer Knochendichtemessung sowie an einem speziellen Schulungsprogramm teil. Zum Verbessern der Kondition und der Lebensqualität wurde ein Verwöhn-Programm entwickelt, bei dem man entspannen und die Seele baumeln lassen soll. Dazu tragen fernöstliche Bewegungstherapien, Ölbäder, Fangopackungen, Fußpflegebehandlungen und autogenes Training bei. Einen wachsenden Umfang nehmen die ambulanten Behandlungen mitärztlichem Rezept oder auf Privatinitiative an. Auch dabei kommen sämtliche Formen physikalischer Therapie zum Einsatz, wie Krankengymnastik, Massage, Bäder, Fangopackungen, Wassergymnastik und Ergotherapie. Für Abwechselung sorgt ein breites Veranstaltungsprogramm.

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