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Opel stellt ein kleines Klasse-Fahrzeug auf die Räder – und verspricht sich viel von diesem Wirbelwind

Mensch Adam, Du bist aber ein Süßer…

veröffentlicht am 22.12.2012 um 00:00 Uhr

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Autor:

Burkhard Assmus

Von Andy Warhol stammt die Aussage: „Jeder braucht eine Fantasie.“ Opel braucht in Zeiten, in denen das Bochumer Werk vom Mutterkonzern General Motors bis 2016 rasiert wird, verdammt viel Fantasie. In seinem Mini-Modell namens Adam, das Ädäm ausgesprochen wird, ist allerdings schon eine Menge Ideenreichtum und Fantasie in die Tat umgesetzt worden. Dieser Adam wird nicht nur Eva gefallen.

Klein und wendig gibt’s schon. Klein und ungewöhnlich ist seltener, doch genau hier knüpft Opel mit dem Adam an. Denn der Kleinwagen ist ein Individualisierungs-Champion. Und wenn er Anfang 2013 an den Start rollt, wird ein Raunen durch die Menge gehen. Ein Raunen deshalb, weil er der Langeweile, der Opel nicht selten anheimgefallen ist, quirlig auf und davon fährt. Das wird er vielleicht sogar mit Erfolg tun können, denn im wachsenden sogenannten A-Segment der lifestyleorientierten Kleinwagen setzt er mindestens ein Ausrufungszeichen.

Mit einer Länge von knapp 3,7 Metern, einer Breite von 1,72 Metern und seinen drei Türen passt er perfekt in das städtische Umfeld. „Seine Fahrdynamik bietet auch alle Voraussetzungen für die Autobahn und Fahrten ins Grüne; Chassis und Lenkung sind auf Fahrspaß und Agilität ausgelegt. Im Innenraum genießen vier Personen ein für diese Fahrzeugklasse großzügiges Raumgefühl“, sind sich die Entwickler sicher. Das stimmt nur bedingt. Hinten ist es schon recht eng für Erwachsene. Auf längeren Strecken keine Offenbarung. Aber wer sich für ein Fahrzeug dieser Größe entscheidet, wird wissen, dass das Platzangebot nicht wie in einem Kombi ausfällt. Irgendwie logisch, oder? Ein kurzer Radstand lässt den Adam bei Bodenunebenheiten gerne mal springen. Das ist nicht ganz so toll. Gut dagegen ist das Design: frisch und fröhlich, außen wie innen. Opel spielt hier mit unterschiedlichsten Gestaltungsmöglichkeiten bei Farbe und Interieur, und so muss kein Adam aussehen wie der andere. Auch die Gliederung der Instrumente ist top. Viele unverständliche Knöpfe und Schalter sind nicht verbaut.

Vorerst mit drei Motorisierungen versehen, ist die Version mit 1400 ccm Hubraum und 100 PS die beste Wahl. Der Adam kommt auch mit 70 oder 87 PS von der Stelle, doch er wiegt beachtliche 1100 Kilogramm – 100 PS sind schon super. Zu späterem Zeitpunkt wird der Adam das Werk in Eisenach mit einer komplett neuen Generation kleiner Turbobenziner mit Direkteinspritzung in Verbindung mit neuen Sechsgang-Schaltgetrieben verlassen. Dieselaggregate sind für diesen Beau nicht vorgesehen. Eine hohe Wirtschaftlichkeit ist in dieser Fahrzeugklasse dann doch eher mit Benzinmotoren zu erreichen.

Als Einstiegspreis für den 1,2-Liter-Adam mit 51 kW/70 PS werden 11 500 Euro aufgerufen. Soll es das Model mit Start/Stopp-Einrichtung sein, verlangt Opel 11 855 Euro. Teuerstes Modell laut Preisliste ist der 100-PS-Adam in der Ausstattung „Slam“. Sein Grundpreis: 16 085 Euro.



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