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Meldepflichtiges Vorkommnis im Kernkraftwerk Grohnde

Im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung im Kernkraftwerk Grohnde wurde festgestellt, dass aufgrund eines unvorhergesehenen Druckanstiegs in einer Prüfleitung des Nachkühlsystems zwei Sicherheitsventile angesprochen haben. Das dabei austretende Wasser wurde in dafür vorgesehene Leitungen in ein Sammelbecken abgeführt. Es wurde keine Radioaktivität freigesetzt, teilt das niedersächsische Umweltministerium mit. Grund für den Druckanstieg sei die Beschädigung einer Membran an einer Absperrarmatur gewesen. Die Armatur sei getauscht und ein anschließender probelauf erfolgreich durchgeführt worden. Die sicherheitstechnische Funktion des betroffenen Teilsystems habe vollumfänglich zur Verfügung gestanden. Das Ansprechen von Sicherheitsventilen sei grundsätzlich meldepflichtig. Es sei gemäß atomrechtlicher Meldeverordnung als Ereignis der Kategorie N eingestuft worden, nach der internationalen Skala ist es in INES 0 eingestuft worden.

veröffentlicht am 30.08.2020 um 14:45 Uhr



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