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Trainer Werner Eyßer musste auf drei Stammkräfte gegen Springe verzichten

Meisterträume scheinen zu platzen VfL Stadthagen spielt nur 29:29

Handball (mic). In der Landesliga wurden die Meisterschaftsträume des VfL Stadthagen durch ein mageres 29:29-Unentschieden gegen die starke Oberliga-Reserve der HF Springe krass beendet. Allerdings mussten die ersatzgeschwächten Stadthäger mit dem verletzten Torjäger Stefan Franke, Rotsünder Jens Lauterbach und Sebastian Gallus (Fußverletzung) gleich auf drei Stammspieler verzichten.

veröffentlicht am 30.04.2007 um 00:00 Uhr

Maximilian Fischer (M.) ist auch von zwei Springer Abwehrrecken

Dagegen boten die abstiegsbedrohten Deisterstädter alles auf was Rang und Namen hatte. Zwar hatten die HF-Cracks mit dem ehemaligen Rekordnationalspieler Frank-Michael Wahl vor allem in der Abwehr mit den schnellen VfL-Spielpassagen immer wieder arge Probleme in der Rückwärtsbewegung, doch die VfL-Crew konnte diesen Vorteil nicht nutzen. Besonders in der dramatischen Schlussphase hatte der VfL keine Wechselalternativen. "Die Mannschaft hat sich das Unentschieden mit einer tollen Moral erkämpft. Natürlich sind wir alle ein bisschen traurig über die unglückliche Situation. Aber wir haben uns nichts vorzuwerfen. Theoretisch ist die Meisterschaft noch möglich! Aber mit dieser Besetzung sind wir nicht die ?Nummer Eins' in der Landesliga", wertete VfL-Trainer Werner Eyßer die Ausgangslage realistisch. In einer abwechslungsreichen Auseinandersetzung legten die körperlich robusten Gäste eine 7:5-Führung vor. Über ein 7:7-Ausgleich verwertete Joachim Becker einen Tempogegenstoß zum 9:7-Vorsprung für die Hausherren. Springe nahm das Tempo raus, verzögerte geschickt und erzielte durch Kai Reinecke (8 Tore) den 9:9 und 11:11-Zwischenstand. Mit dem Pausenpfiff traf Marcel Springer zum 13:11-Halbzeitstand. Nach dem Wechsel kontrollierten die Deisterstädter über ein 21:18 und 27:24 die Szenerie. Der VfL kassierte immer wieder leichte Tore über den Kreis und konnte die Bodenanspiele von Wahl nicht verhindern. Doch drei Tempogegenstöße brachten die Eyßer-Truppe zurück ins Match. In der spannenden Schlussphase markierte Marcel Springer den verdienten 29:29-Ausgleich. Zehn Sekunden vor dem Ende wurde ein Konter über Joachim Becker von den unsicheren Schiedsrichtern wegen Schrittfehler zurückgepfiffen. Eine zweifelhafte Entscheidung, die Springe einen Punkt rettete! VfL: J. Becker 6, Springer 8, Fischer 7, H. Wilkening 6, Rotz 2.



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