weather-image
12°

Meisterhaft alle Register gezogen

Von Ernst August Wolf

 

Fischbeck.  „Klasse statt Masse“, ist die Devise von Äbtiss Uda von der Nahmer bei der Programmgestaltung der diesjährigen Fischbecker Konzertsaison. Mit der Verpflichtung des aus London stammenden und seit langen Jahren am „Dithmarscher Bauerndom“ in Meldorf tätigen Kirchenmusikdirektors Paul Nancekievill haben die Fischbecker Programmgestalter diesen Einspruch voll und ganz eingelöst.

veröffentlicht am 21.04.2009 um 12:34 Uhr

Stift
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Von Ernst August Wolf

 

Fischbeck.  „Klasse statt Masse“, ist die Devise von Äbtiss Uda von der Nahmer bei der Programmgestaltung der diesjährigen Fischbecker Konzertsaison. Mit der Verpflichtung des aus London stammenden und seit langen Jahren am „Dithmarscher Bauerndom“ in Meldorf tätigen Kirchenmusikdirektors Paul Nancekievill haben die Fischbecker Programmgestalter diesen Einspruch voll und ganz eingelöst.
 Nancekievill, einer der Großen seines Faches, war auf Initiative Kreiskirchenkantor Professor Hans-Christoph Becker-Foss nach Fischbeck gekommen. Davon das die Hillebrand-Orgel laut Becker-Foss an Farblichkeit und Klangsüße gewonnen hat überzeugeten sich leider viel zu wenige Konzertbesucher beim Orgelkonzert.  Nancekievill begeisterte nicht nur durch technisch meisterhaftes Orgelspiel, auch die programmatische Gestaltung des Konzertabends erwies sich als lehrreich und unterhaltsam.
Zentraler Baustein des Abends war Johann Sebastian Bachs erst 2008 in einer Hallenser Bibliothek entdeckte zweite Choralfantasie. Das Werk  erklang in unserer Region das erste Mal live. Als Kontrapunkt Arnolt Schlicks schicksalsbeladenes „Da pacem I-III“, aus der Krisen- und Umbruchszeit vor der Reformation. Johann Christian Kittels vier Choralvariationen (um 1800) dagegen dann wieder sehr eingängig. Nach einem amüsanten Intermezzo des zeitgenössischen britischen Komponisten Alan Smith setzte Nancekievill mit Johann Sebastian Bachs „Toccata C-Dur“ dann den kolossalen Schlussstein eines imposanten Konzertgebäudes.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt