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"Erhalten, schützen, verschönern" - Malermotto gilt seit zehn Jahrzehnten / Reicher Erfahrungsschatz

Meister Lüders im Kreis der "Hundertjährigen"

Bückeburg (bus). Dass sich ein Betrieb, zumal ein Familienbetrieb,über eine einhundert Jahre zurückreichende Tradition erfreuen kann, gilt in der heutzutage vor allen Dingen von Hektik und schnellen Veränderungen geprägten Zeit nicht als selbstverständlich. In der ohnehin nicht über die Maßen unsteten ehemaligen Residenzstadt Bückeburg gelingt dieses Kunststück des öfteren. Jetzt reiht sich die Firma "Malermeister Lüders" in den Kreis der "Hundertjährigen" ein. "Erhalten, schützen und verschönern", sagt Firmenchef Andreas Lüders, seien heute wie seinerzeit die Wesensinhalte der Malerprofession.

veröffentlicht am 13.02.2007 um 00:00 Uhr

Andreas (links) und Wolfgang Lüders stehen für die einhundertjäh

Wer darüber hinaus die private Kundschaft akzeptiere und respektiere sowie gute, fachkompetente und qualitativ hochwertige Arbeit zu einem angemessenen Preis abliefere, dem müsse es um die Zukunft nicht bange sein. Ob Friedrich Lüders, der am 14. Februar 1907 am unteren Unterwallweg den Grundstein des Unternehmens legte, nach den gleichen Prämissen handelte, ist nicht überliefert. Ganz falsch kann der Gründer aber nicht gelegen (und gearbeitet) haben, denn bereits drei Jahre nach dem Schritt in die Selbstständigkeit erfolgte der Umzug in größere Räumlichkeiten an die Trompeterstraße. Der Großvater von Andreas Vater Wolfgang begleitete die Geschicke der Firma in verantwortlicher Position - der 1939 installierte Nachfolger Georg Lüders fiel im Zweiten Weltkrieg - bis 1945. Im Anschluss an den Krieg nahm Friedrich jun. den Regiepinsel in die Hand. Unter dessen Ägide erfolgte 1956 der Umzug zu der noch heute gültigen Adresse Oberwallweg 1. Wolfgang Lüders wurde 1962 Mit- und 1975 Alleininhaber des Betriebs. Und übergab vor zwei Jahren seinem Sohn Andreas die Generalverantwortung. "Wir haben selten vor irgendeiner Herausforderung halt gemacht", sagen Sohn und Vater gleichlautend. Zusätzlich zu allen herkömmlichen Malerarbeiten seien (und werden) Wissen, Geschick und überlieferte Fähigkeiten der Firma und derer zumeist sehr langjährig beschäftigter Mitarbeiter immer wieder bei der Bewältigung mitunter sehr spezieller Aufgaben gefragt. Junior und Senior nennen in diesem Zusammenhang zahlreiche Kirchengemeinden und die Fürstliche Hofkammer als Auftraggeber. "Bei diesen ganz besonderen Herausforderungen ist der reichhaltige Erfahrungsschatz unserer Familie nach wie vor von unschätzbarem Wert", unterstreicht Andreas Lüders.

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