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Die Ausbildung zum Hörgeräteakustiker hat Zukunft!

Meister des guten Klangs

veröffentlicht am 04.10.2014 um 00:00 Uhr

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Eltern und Großeltern wünschen sich für ihre Kinder und Enkelkinder eine solide Ausbildung, in einem Bereich, der Zukunft hat. Jugendliche, die eine Ausbildung absolvieren möchten, wollen einen möglichst vielfältigen Beruf, in dem die Arbeit Freude macht.

Ein Beruf, der all das hat, ist der des Hörgeräteakustikers! Dabei handelt es sich um einen anspruchsvollen Beruf aus dem Gesundheitshandwerk, der ganz verschiedene Kompetenzen erfordert. Neben technischem Know-how und handwerklichem Können sind auch soziale Kompetenzen und medizinisches Wissen gefragt. Ebenso spielen Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfähigkeit und hohe Kommunikationsfähigkeit eine Rolle. Martin Blecker, Präsident der Europäischen Union der Hörgeräteakustiker e. V., ermuntert dazu, sich Gedanken über die Voraussetzungen für diesen Beruf zu machen: „Wer gerne mit anderen Menschen in Kontakt ist und sich auch für Technik interessiert, ist in diesem Beruf richtig!“ Jedes Jahr lassen sich etwa 800 junge Menschen zu Hörgeräteakustikern ausbilden. Übrigens sind rund 60 Prozent der ausgebildeten Hörgeräteakustiker Frauen.

Garant für den Beruf mit Zukunft ist der demografische Wandel. Statistiken zeigen ganz deutlich, dass die Bevölkerung im Laufe der Jahrzehnte immer älter wird. Und die Bevölkerungsgruppen der Menschen über 60 Jahre werden immer größer. Für Auszubildende bedeutet dies, dass sie überwiegend mit älteren Menschen in Kontakt stehen. Jüngere Menschen nehmen die Arbeit des Hörgeräteakustikers vor allem in Anspruch, wenn sie qualitativ hochwertigen Gehörschutz benötigen. Seit 1965 ist das Handwerk staatlich als Ausbildungsberuf anerkannt. Die duale Ausbildung gliedert sich in die betriebliche Ausbildung und den überbetrieblichen Teil am Campus Hörakustik. Bundesweit üben etwa 12 000 Menschen dieses medizinisch-technische Handwerk aus.

Wer nach der Ausbildung Interesse hat, sich noch intensiver mit der Hörakustik zu befassen, hat die Möglichkeit, in Lübeck zu studieren. Darüber hinaus erfordert es der rasante technische Fortschritt, sich regelmäßig fort- und weiterzubilden. Damit Hörgeräteakustiker „Meister des guten Klangs“ bleiben! akz-o



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