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Gemeinde Buchholz hat jetzt den Planungsauftrag für ein drittes Regenrückhaltebecken erteilt

Mehr Volumen - mehr Schutz vor Hochwasser

Buchholz (tw). Der Rat Buchholz unter Vorsitz von Bürgermeister Hartmut Krause (WiB) hat das Ingenieurbüro Kirchner beauftragt, die Planung für ein - drittes - Regenrückhaltebecken unterhalb des Platzes für das Osterfeuer in Angriff zu nehmen. Das Speichervolumen der zwei bestehend en Regenrückhaltebecken soll im Zuge der Arbeiten um 430 Kubikmeter erweitert werden.

veröffentlicht am 21.03.2008 um 00:00 Uhr

Hartmut Krause nimmt auf dem Papier Maß: Direkt neben der Bahnli

Besagte Entscheidung fiel während der jüngsten Zusammenkunft der Politiker im Gemeinschaftshaus an der Bückebergstraße einstimmig aus. "Wir erwarten jetzt das Angebot von Kirchner, das uns Auskunftüber die voraussichtliche Höhe der Planungskosten gibt", sagte Krause gestern. Der Bürgermeister hofft, dass die Maßnahme zügig in Angriff genommen werden kann - "spätestens im August". Die Rechnung könnte aufgehen, wenn der B-Plan nicht geändert und die Behörden nicht gehört werden müssen. Wenn doch: "Dann, so Krause, "könnten wir drei Monate in Verzug geraten." Dem jüngsten Votum des Ortsparlaments war ein Ortstermin mit dem Amt für Naturschutz des Landkreises Schaumburg sowie der Unteren Wasserbehörde vorausgegangen. Danach gilt der Bereich des Wäldchens als besonders schützenswert und kann daher für den Bau eines Beckens nicht genutzt werden. Daraufhin hatte Krause das Brachland unterhalb des Platzes für das Osterfeuer in Nachbarschaft zur Bahnlinie gegenüber dem Landkreis ins Gespräch gebracht. Der Platz selbst ist für den Bürgermeister dagegen ein "Heiligtum" und sollte nicht angefasst werden, denn: "So einen finden wir so schnell nicht wieder." Besagtes Brachland hat eine Größe von etwa 1850 Quadratmetern, die für den Bau des Beckens ausreichen sollte. Die Frage des Verkaufs des Areals ist bereits geklärt. Das Becken selbst soll ein Fassungsvermögen von etwa 400 bis 500 Kubikmetern haben; parallel zum Bau sollen die zwei schon vorhandenen Becken - wie gesagt - um etwa 430 Kubikmeter vergrößert werden. Unterm Strich könnten in Buchholz dann um die 1500 Kubikmeter Regenwasser zurückgehalten werden. Beifall dafür gibt's von den Fraktionen. "Die Regenfälle nehmen an Intensität und Häufigkeit immer mehr zu", erinnert WiB-Sprecherin Gudrun Spiller. "Um die Bürger effektiv zu schützen, brauchen wir ein drittes Becken." Allein im August 2007 habe das Wasser an den nicht ausgekofferten Altbecken am oberen Rand gestanden. Besonders schön sei es, dass für das neue Becken ein Platz gefunden wurde, bei dem das Osterfeuer nicht weichen muss. Die SPD sieht das ebenso.



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