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Mehr Talsperren bauen

Zu: „Sommerhitze: Am Deister wird das Wasser knapp“, vom 10. August
Was empfehlen die Stadtwerke jedes Mal, wenn sie das Wasser wegen Arbeiten am Netz abstellen müssen? „Legen Sie Wasservorräte an! Füllen Sie gegebenenfalls Wanne und Eimer!“

veröffentlicht am 21.08.2020 um 23:05 Uhr

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Eigentlich mehr als logisch, bei dem drohenden landes-, ja bundesweiten Wassermangel das Gleiche zu tun, nämlich: Vorräte anzulegen! Nicht das wertvolle Nass ins Meer abfließen lassen, sondern speichern. Wo? Natürlich in Talsperren. Beispiel: unsere spanischen Freunde. Festlandspanien würde ohne seine Vorräte in zig Talsperren wohl schon im Frühsommer buchstäblich auf dem Trockenen sitzen.

Auch in Deutschland gibt es noch Hunderte von Tälern, die – kaum oder gar nicht besiedelt – sich geophysikalisch eignen würden. Nebeneffekt: Hochwasserschutz. Die Sache hat nur einen Haken: Weder politisch noch juristisch lässt sich auch nur eine einzige neue Talsperre heutzutage hierzulande durchsetzen. Also wird weiter gejammert, rationiert und der Mangel verwaltet, anstatt zu handeln. Bis vielleicht eines Tages dann doch die gesellschaftliche Einsicht kommt. Dann ist es natürlich längst zu spät, weil eine Talsperre gut und gern zehn oder mehr Jahre von der Planung bis zur tatsächlichen Nutzung braucht.



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