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Mehr taktische Disziplin

Handball (hga). Auf Jörg Schröder wartet beim Verbandsligisten VfL Bad Nenndorf in seinem neuen Amt als Trainer viel Arbeit. Gleich die erste Aufgabe ist schwierig genug. Beim Tabellenzweiten GW Himmelsthür ist der VfL in der Rolle des Außenseiters.

veröffentlicht am 28.10.2006 um 00:00 Uhr

Bei der 29:34-Heimniederlage am vergangenen Wochenende war Schröder noch als Interimscoach eingesprungen, musste dabei erleben, wie die Mannschaft einen Heimsieg leichtfertig aus der Hand gab. Gewinnen wollte die Mannschaft, die insbesondere in Hälfte zwei gewählten Mittel taugten dazu aber nicht. Wieder war es eine Abkehr von der taktischen Disziplin, die dem VfL wichtige Punkte kostete. Diesen Mangel erkannte Schröder, das war unter der Woche ein wichtiger Punkt im Trainingsbetrieb. Positive Ansätze gab es in Hälfte eins. Dort zeigte der VfL in der Abwehr Aggressivität und Beweglichkeit, erarbeitete sich etliche Chancen zu Tempogegenstößen. Diese Abwehrarbeit ist beim Tabellenzweiten zwingend gefordert, und zwar länger als 20 oder 25 Minuten. Ein weiteres Arbeitsfeld wird für Schröder die Chancenverwertung sein. Alles in allem muss sich der VfL deutlich steigern, noch ist der Abstand zum Mittelfeld überbrückbar. In diesem Spiel kann der VfL nur mit einer überragenden Abwehr bestehen, im Angriff sind vor allem die erfahrenen Kräfte wie Michael Peters, Jan Juretzka und Christian Teuber gefordert, die Ruhe und Übersicht zu behalten. "In Himmelsthür werden wir uns sicherlich schon steigern", verspricht Schröder. Anwurf: Sonnabend, 16.45 Uhr.

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