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Staatsbad-Mitarbeiter spenden für Agaplesion Haus Bethesda Hospiz

Mehr soziale Projekte unterstützen

Bad Pyrmont. Mitarbeiter des Staatsbades Pyrmont haben für das stationäre Hospiz in Bad Pyrmont 600 Euro gespendet. Bereits im Dezember vergangenen Jahres wurde das Geld im Rahmen einer Tombola auf einem internen Betriebsfest im Dezember gesammelt.

veröffentlicht am 08.06.2018 um 10:59 Uhr

Der Geschäftsführer des Staatsbades Pyrmont, Kurdirektor Maik Fischer (Mitte), überreicht den Spendenumschlag. Foto: PR

„Auf ausdrücklichen Wunsch der Mitarbeiter,“ sagt der Geschäftsführer des Staatsbades Pyrmont, Kurdirektor Maik Fischer, der den Umschlag jetzt offiziell überreichte: „Das Hospiz leistet aus unserer Sicht hervorragende Arbeit, sehr engagiert und hochkompetent für eine Phase im Leben, die so wichtig ist, das sie auch mit Würde, Anstand und viel Fürsorge begleitet wird. Dazu kommt, dass einige Mitarbeiter in unserem Unternehmen bereits selbst Berührungspunkte mit dem Hospiz hatten und die Einrichtung als sehr vorbildlich ansehen.“ Das Staatsbad Pyrmont habe sich zudem auf die Fahnen geschrieben, generell mehr regional soziale Projekte zu unterstützen, sagt der Kurdirektor: „Wir denken gerade darüber nach, in unserer Arbeitsgruppe mehr soziale Projekte zu unterstützen– und zwar im Rahmen unseres Corporate Social Responsibility Programms.“

„Für das Hospiz sind Spenden dieser Art sehr wichtig“, sagt Pastor Bernhard Jess dankend, der als Klinikseelsorger im Agaplesion e. V. Bathildiskrankenhaus arbeitet und als Geschäftsführer im Agaplesion Haus Bethesda Hospiz in Pyrmont tätig ist. „In jedem Hospiz in Deutschland gibt ein strukturelles Defizit, mindestens zehn bis 30 Prozent müssen durch Spenden finanziert werden um den Haushalt zu decken.“

Zudem sei das stationäre Hospiz in Bad Pyrmont gefragter denn je, und habe auch kürzlich erst seine Räumlichkeiten erweitert. „Jede Spende ist wichtig, gerade auch, weil das Hospiz auch ein wenig in die Jahre gekommen ist“, sagt Bernhard Jess. „Das Hospiz im Friedensthal ist 18 Jahre alt und braucht zum Beispiel auch neue Pflegebetten, aber auch neue Radiorekorder, und dafür werden wir die Spende nutzen. Wir sind den Mitarbeitern sehr dankbar, vor allem auch, weil sie damit ihre hohe Verbundenheit ausdrücken.“



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