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Wie Amerikaner am Kaffeestand begrüßt werden und der EC-Karten-Verkehr alles aufhält

"Mehr Respekt für paralympische Sportler!"

Rinteln (ur). Bäckermeister Hartmut Hakenbeck vom Wochenmarktstand erinnert die regelmäßigen Besucher seiner Kaffee-Ecke daran, dass am Sonnabendvormittag Petra, Marcus und Werner nach ihrem einjährigen Aufenthalt in den USA zurück erwartet werden: "Lasst euch was einfallen", appelliert er dazu an die Stammgäste.

veröffentlicht am 17.09.2008 um 00:00 Uhr

Bäckermeister Hartmut Hakenbeck will die USA-Rückkehrer begrüßen

Hin und weg war Kirstin Heppner vomÖkomarkt: "Eine tolle Mischung aus Tierpark, Reformhaus, Bauernmarkt, Handwerksmuseum und Ökotechnik", lobt sie und meint: "Für meine Kinder war das besser als jeder Besuch in irgendeinem Freizeitpark." Wobei die Neu-Rintelnerin ausdrücklich würdigte, dass so vieles kostenlos oder sehr günstig erlebt und genossen werden konnte. "Nachdem die Rintelner Kommunalpolitik die Sache mit der IGS verschlafen hat, bahnt sich auf lange Sicht ein ganz anderes Risiko an", befürchtet Dr. Ulrich Brill . "Wenn die Schülerzahlen sinken und überdies Schüler aus Rinteln an andere Standorte abwandern, könnte auf Dauer auch die Existenz des Gymnasiums Ernestinum gefährdet sein!" Ein anderes Problem sieht Brill mit dem Kauf des Alten Hafens auf die Stadt zukommen: "Der Bund will das Gelände doch nur verkaufen, weil die Sanierung der Spundwände auf ihn zukommt, die mit mindestens 1,5 Millionen Euro zu veranschlagen ist." Dann bliebe der Stadt nichts anderes übrig, als die grüne Landzunge zu vermarkten, auf der jetzt noch Kühe weiden: "Und dann würden da wohl mehrstöckige Luxuswohnhäuser mit Penthouse entstehen, die in dieser Lage mindestens zehn, wenn nicht sogar 20 Meter tief gegründet werden müssen, was dann aus wirtschaftlichen Gründen eine besonders dichte Bebauung verlangt." Brills Warnung: "Die Stadt wäre gut beraten, sich imKaufvertrag die Übernahme der Sanierung vom Bund zusichern zu lassen, damit diese Horrorvision nicht Wirklichkeit wird." Gerda Schmitt stört es erheblich, dass manche Kunden im Supermarkt oder im Kaufhaus schon Beträge von wenigen Euro mit der Scheckkarte bezahlen: "Das hält doch den ganzen Betrieb auf - zumal oft genug die Karte auch noch beschädigt oder feucht ist, mehrere Versuche gemacht werden und man am Ende doch auf Bargeld zurückkommen muss." Man sollte diese Zahlungsform doch für etwas höhere Beträge reservieren, "vielleicht so ab 50 Euro aufwärts". Zu wenig Raum nimmt nach Ansicht von Lothar Ottawa die Berichterstattungüber die paralympischen Wettbewerbe in unserer Zeitung ein: "Bei den Olympischen Spielen gab es jeden Tag mehrseitige Berichte, doch dieses Sportereignis wird höchstens mal mit einer Viertelseite berücksichtigt. Dabei verdienen die Leistungen der behinderten Sportler doch ganz besonderen Respekt!"

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