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Mehr Platz für mehr Musik

Lauenau (nah). Auf 400 Quadratmetern im Dachgeschoss eines ehemaligen Casala-Fabrikgebäudes soll die Musik zu einem wesentlichen Element der Freizeitgestaltung von Jugendlichen werden. Von diesem Konzept will der Vorstand des Lauenauer Vereins "Jugendforum" überzeugen. Bei den kommunalen Politikern ist er damit schon auf offene Ohren gestoßen. Bei der Fleckenfete am 25. August will er die Öffentlichkeit über das Vorhaben informieren.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 14:27 Uhr

Bislang nutzte der vor zehn Jahren gegründete Verein den Raum "InterNett" im örtlichen Bürgerhaus. Der Raum dient heute anderen Zwecken. Im vergangenen Jahr richtete sich das "Jugendforum" neu aus. Die Nachfolge des bis dahin amtierenden Vorsitzenden Günther Krüger trat Norbert Bruhne an. Der Herausgeber eines Szenemagazins hatte wenige Monate zuvor bereits eine "Musikinitiative" gestartet mit dem Ziel, Übungsräume auf dem ehemaligen Casala-Gelände zu bekommen. Im Laufe der Zeit gewann Bruhne Musiker, Musikpädagogen, Logopäden und andere Interessierte für sein Projekt. Sein Hauptgedanke: "Wir wollen Jugendarbeit mit Programm leisten." Inzwischen haben Bürgermeister Heinz Laufmöller und Gemeindedirektor Uwe Heilmann ihre Unterstützung signalisiert. Ins Auge gefasst wurde der bislang als Lager von Gegenständen des Heimat- und Museumsvereins genutzte Trakt. Im gleichen Gebäude befinden sich unter anderem die Ausstellungsräume, ein Künstleratelier, das Bogenleistungszentrum und mit dem Sängerheim bereits ein musikalisches Domizil.

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