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Mit vollautomatischen Kaminöfen lassen sich Räume effizient erwärmen

Mehr Komfort, weniger Holzverbrauch

veröffentlicht am 29.11.2014 um 00:00 Uhr

Ein knisterndes Feuer im Wohnzimmer gilt für viele als Inbegriff behaglicher Wärme und Romantik. Doch die Bedienung eines Scheitholzofens gibt gerade Kaminanfängern oftmals Rätsel auf. Benötigt der Ofen weniger Luft oder sollte man die Luftklappen weiter öffnen? Und wann ist der ideale Nachlegezeitpunkt?

Öfen mit einer Verbrennungsluftregelung, die von einem Mikroprozessor gesteuert sind, nehmen einem diese Fragen ab. Sie bedienen das Gerät vollautomatisch und unterstützen somit bei allen Heizschritten – vom Einheizen bis zum Nachlegen.

Ein vollautomatisches System führt dem Kaminofen in jeder Phase der Verbrennung die exakt benötigte Luftmenge zu. Möglich macht dies der eingebaute Flammentemperatursensor. Durch die genaue Steuerung werden Emissionen wie Feinstaub, Kohlenwasserstoffe oder Kohlenmonoxid auf ein Minimum gesenkt und Bedienungsfehler ausgeschlossen. Der Ofenliebhaber muss nur noch das Holz nachlegen. Selbst dabei unterstützt ihn die intelligente Steuerung, indem sie den richtigen Nachlegezeitpunkt durch ein optisches Signal anzeigt. So schiebt man nie zu viel Holz nach, was sich positiv auf den Brennstoffverbrauch auswirkt. Mit Steuerungen wie beispielsweise „Rikatronik3“ kann der Holzverbrauch um bis zu 50 Prozent reduziert werden – im Vergleich mit einer nicht fachgerechten manuellen Beschickung des Ofens. Das System des österreichischen Herstellers bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, den Kamin im Eco-Modus zu betreiben. Dabei wird die Glut länger gehalten und der Abbrand optimiert. So spendet das Heizgerät auch noch lange nach dem letzten Holzscheit angenehme Wärme und Behaglichkeit. Auch bei vollautomatischen Kaminsystemen gibt es einige Tricks, die das Leben mit Kamin noch schöner machen. So sollte das Holz vor dem Verfeuern mindestens einen Tag im Haus liegen, um sich zu akklimatisieren, die Rauchentfaltung ist dann geringer. Gutes Kaminholz muss zudem mindestens zwei Jahre durchgetrocknet sein. Zudem sollte der Auffangbehälter für Asche regelmäßig geleert werden. Das geht einfach, wenn man den Behälter vorher mit Alufolie auslegt.

Mehr Informationen zu einem solchen System gibt es im örtlichen Fachhandel. djd/pt



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