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Seemannsverein rückt in ihrer Festschrift Heringsfänger und ihre Geschichten ins Zentrum

Mehr als nur Seemannsgarn aus 111 Jahren

Niedernwöhren. Woher hat der Bismarckhering seinen Namen? Wie entstand die Gewerkschaft für Heringsfänger? Und welche Geschichten haben die Heringsfänger von ihren Seefahrten mitgebracht? All das und vieles mehr hat der Seemannsverein Niedernwöhren und Umgebung in seiner Festschrift zum 111-jährigen Bestehen des Vereins zusammengetragen.

veröffentlicht am 04.12.2013 um 14:26 Uhr
aktualisiert am 04.12.2013 um 16:11 Uhr

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Auf 160 Seiten wird die Geschichte des Seemannsvereins, die Familien, die Schiffe, der Fisch, die Fangmethoden und die Verarbeitung bis hin zum Handel dargestellt – mit vielen Bildern, Fakten und Anekdoten. Was hat der Verein in den vergangenen 111 Jahren gemacht? Und was bewegte die Seefahrt zwischen den Weltkriegen und nach 1945? Welche Bedeutung hatten die Heringsfänger aus Schaumburg für die Heimatgeschichte?

Angereichert wird die Historie durch Biografien der Seemänner aus der Gemeinde. Jahr für Jahr verließen die Männer im Frühjahr ihre Heimatorte, um den gefährlichen Beruf des Heringsfängers auszuüben. Ein Kapitel ist daher den Bolte-Brüdern, den Suthmeiers und weiteren Seefahrer-Generationen gewidmet. Zusätzlich gibt es eine kleine Fischkunde und historische wie moderne Rezepte – vom Heringsauflauf aus den Fünfzigern bis zum Klassiker „Matjesfilet mit Speckzwiebeln“. Abgerundet wird das Buch von „Dönekes“, Anekdoten und Geschichten auf Plattdeutsch. Um sich besser an alte Zeiten erinnern zu können, veranschaulichen viele Fotos in Schwarz-Weiß und in Farbe, Zeitungsausschnitte, Zeichnungen und Karten die Geschichte.

Die Festschrift ist in einer Auflage von 500 Stück erschienen. Zu kaufen gibt es sie für 15 Euro bei der Volksbank und der Sparkasse in Niedernwöhren.



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