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Behindertensportverein ehrt Sportler

„Mehr als eine Anstecknadel“

Hameln (ksb). Mit einer weihnachtlichen Siegerfeier hat der Behindertensportverein Hameln e.V. (BSH) die herausragenden Sportler und Sportlerinnen des BSH geehrt. Sieben Sportlern wurde dabei in Anwesenheit von etwa 70 Vereinsmitgliedern in der Tünderschen Warte das Sportabzeichen von dem BSH-Vorsitzenden Horst Hönig und dem beim Kreissportbund für die Sportabzeichen zuständigen Vorstandsmitglied Heinz Hartmann verliehen – darunter zum 46. Mal dem 85-jährigen Wilhelm Bock.

veröffentlicht am 22.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 09:41 Uhr

Hameln (ksb). Mit einer weihnachtlichen Siegerfeier hat der Behindertensportverein Hameln e.V. (BSH) die herausragenden Sportler und Sportlerinnen des BSH geehrt. Sieben Sportlern wurde dabei in Anwesenheit von etwa 70 Vereinsmitgliedern in der Tünderschen Warte das Sportabzeichen von dem BSH-Vorsitzenden Horst Hönig und dem beim Kreissportbund für die Sportabzeichen zuständigen Vorstandsmitglied Heinz Hartmann verliehen – darunter zum 46. Mal dem 85-jährigen Wilhelm Bock. Mehreren Behindertensportlern, die die geforderten Leistungen im Schwimmen nicht ablegen konnten, wurde das vereinsinterne Mehrkampfabzeichen verliehen.

Für Hartmann ist das Sportabzeichen „mehr als eine Anstecknadel“. Das Streben danach sorge für körperlichen Ausgleich, rege zur Prävention an, schaffen Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit und helfe aus vermeintlicher Isolierung zu führen, sagte Hartmann. Das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen ist wie das Deutsche Sportabzeichen aufgebaut, nur sind die zu erreichenden Leistungen behinderungsspezifisch angepasst und je nach Art und Schwere der Behinderung in bestimmten Behinderungsklassen festgelegt.

Bei der Siegerfeier wurden auch die Pokale für die vereinsinterne Meisterschaft im Kegeln der Damen vergeben. Ihre Leistungen sind nach Einschätzung des BSH-Vorsitzenden Hönig mit im Durchschnitt um 700 Holz besser als die vieler Herren. Siegerin wurde Monika Mehrwald mit im Schnitt 715,73 Holz, auf Platz zwei landete Helga Demming (709,15), den dritten Platz belegte Marianne Hofmann (693,36). Als herausragend für den BSH wertete Hönig das Abschneiden des Vereins im Bosseln, einem Hallensport, der dem Eisstockschießen ähnelt. Zum 17. Mal wurde der BSH hier Niedersachsenmeister und damit erneut Teilnehmer bei der deutschen Meisterschaft, wo es allerdings nur zum 11. Platz unter 16 teilnehmenden Mannschaften reichte. Hönig: „Damit haben wir noch fünf Mannschaften hinter uns gelassen.“



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