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In Bisperode drehte sich diesmal alles um Diabetes als Volkskrankheit Nr. 1 / Peschka würdigte SoVD als Anwalt der sozial Schwachen

Mehr als 100 Frauen des Sozialverbandes beim Kreisfrauentag

Bisperode (wj). Der große Saal im Gasthaus „Zur Sonne“ war rappelvoll – über 100 Frauen waren der Einladung von SoVD-Kreisfrauensprecherin Gerda Franke zum „Kreisfrauentag 2010“ gefolgt und interessierten sich für den Vortrag von Hildegard Telgheder, der Bezirksvorsitzenden des Deutschen Diabetikerbundes, über „Diabetes – Volkskrankheit Nummer 1“. Gastgeber war in diesem Jahr der SoVD-Ortsverband Bisperode mit Frauensprecherin Erika Fuhrmann und ihren Helferinnen. Eingestimmt mit einer liebevoll gestalteten Kaffeetafel – Kuchen und Torten waren selbstverständlich selbst gebacken und gespendet – ergriff nach der Eröffnung von Kreisfrauensprecherin Gerda Franke zunächst Kreisvorsitzende Marianne Otte das Wort und nahm Stellung zu aktuellen Themen, aber auch zu der Arbeit und dem Wirken des Sozialverbandes Deutschland (SoVD). Hier hakte gleich Bürgermeister Ulrich Peschka vom Flecken Coppenbrügge, dessen Grüße er überbrachte, ein: „Der SoVD ist der Anwalt der sozial Schwachen,“ rief er den über 100 Frauen zu, „und das bereits seit Jahrzehnten.“ Er dankte dem SoVD-Kreisverband Hameln-Pyrmont ausdrücklich für dessen Einsatz, all denen zu helfen oder Wege aufzuzeigen, wenn es um die verschiedensten sozialen Fragen gehe. Mittelpunkt des SoVD-Kreisfrauentages aber war das Diabetes Referat. Kompetent, fesselnd, und mit viel Sachverstand wusste Hildegard Telgheder (Afferde), Bezirksvorsitzende des Deutschen Diabetikerbundes, das Thema umfassend darzulegen. Eingehend mit „Was ist Diabetes? Wer ist betroffen? Wie entsteht Diabetes?“ folgerte sie dann „was ist dagegen zu tun?“ und nannte „eine gesunde Ernährung“ und „regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen“ als Prävention. Ob nun in der Behandlung Tabletten oder das Spriten von Insulin festgelegt werde, ob Unter- oder Überzuckerung – hier sei stets der Arzt gefragt. „Bei Ausbruch von Diabetes sei die Schulung des Patienten das A und 0“, so Hildegard Telgheder abschließend, „und eine gute fachärztliche Betreuung enorm wichtig“. Ein abschließendes Dankeschön mit bunten Blumensträußen gab es seitens der Kreisvorsitzenden Marianne Otte sowohl für die Referentin Hildegard Telgheder, Bisperodes Frauensprecherin Erika Fuhrmann und Kreisfrauensprecherin Gerda Franke als Organisatoren. Die Amtszeit von Gerda Franke endet zwar mit der „Legislaturperiode“ des SoVD-Kreisvorstandes im Oktober, aber wie heißt es doch immer so schön: Wiederwahl ist zulässig – bei so viel bisherigen ehrenamtlichen Einsatzes sicher auch erwünscht.

veröffentlicht am 08.09.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:41 Uhr



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