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"CIP" stellt sich derÖffentlichkeit vor / Auch für Kassenpatienten offen / Spende für "Kinder in Not"

Mediziner schließen (Zahn-)Lücke im Landkreis

Bückeburg (jp) . Umfassend hat sich das neue Zentrum für Implantologie und Parodontologie (CIP) mit einem "Tages der offenen Tür" präsentiert. Ab sofort steht die Praxiseinrichtung an der Herminenstraße 24, die von den Zahnärzten Dr. Bernd Söhngen (Stadthagen) und Dr. Hans-Jürgen Henze (Sachsenhagen) betrieben wird und eine enge Kooperation mitdem Krankenhaus Bethel unterhält, allen Patienten zur Verfügung. Eingerichtet im Gebäude der früheren Schwesternschule soll das Zentrum eine Lücke in der zahnärztlichen Behandlung im Landkreis schließen.

veröffentlicht am 04.10.2007 um 00:00 Uhr

"Nehmen Sie Platz": Dr. Bernd Söhngen und Dr. Hans-Jürgen Henze

Die gesamte Bandbreite zahnärztlicher Chirurgie wird zukünftig von dem neuen Zentrum abgedeckt. Dazu zählen Behandlungen wie Wurzelspitzenresektion, Weisheitszahnentfernungen, Zystenoperationen und komplexe Implantatfälle. Ein zweiter Schwerpunkt des CIPs stellt die Parodontologie dar, worunter die beiden Zahnmediziner Prophylaxemaßnahmen, Gewebetransplantationen, Anwendung regenerativer Verfahren und alle Behandlungen von Zahnbetterkrankungen zusammenfassen. Regenerative Verfahren, das bedeutet: Erkrankungsbedingt zurückgegangenes Zahnfleisch wird wieder zurück an seinen ursprünglichen Platz gebracht, was nicht nur der Mundgesundheit, sondern auch der Mund-Optik des Patienten zuträglich sein dürfte. "Weiße und rote Ästhetik" nennen Dr. Henze und Dr. Söhngen das Ziel solcher Behandlungen. Ausdrücklich betonen Söhngen und Henze die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem direkt gegenüber liegenden Krankenhaus Bethel. "Wir können Ressourcen des Krankenhauses wie Computertomographie, Anästhesie oder stationäre Aufnahme nutzen", so Dr. Henze. "Das unterscheidet uns von anderen niedergelassenen Zahnmedizinern." Mit der Idee einer solchen Zusammenarbeit sei man von Anfang an in Bethel auf offene Ohren stoßen. Technisch ist das CIP auf dem neusten Stand: So ist dort beispielsweise vollständig EDV-gestützte Operationsplanung und navigierte Implantatchirurgie möglich. Wichtig ist den Zahnmedizinern, dass ihre Einrichtungen nicht nur Privatpatienten, sondern auch Kassenpatienten offen steht. "Die Patienten können direkt zu uns kommen", so Dr. Söhngen, "oder an uns überwiesen werden". Zahlreiche interessierte Besucher machten dem CIP an diesem Vormittag ihre Aufwartung. Der gesamte Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken ging an die Hilfsaktion "Kinder in Not".



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