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Bundesliga

Medien: 1. FC Köln beurlaubt Trainer Gisdol

Er wackelte mehrfach, rettete sich immer wieder, doch jetzt muss Markus Gisdol beim 1. FC Köln offenkundig gehen. Als möglicher Nachfolger wird Friedhelm Funkel gehandelt.

veröffentlicht am 11.04.2021 um 21:53 Uhr

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Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Köln hat sich Medien zufolge von seinem Trainer Markus Gisdol getrennt. Das berichteten Sport1 und der «Express» am Sonntag kurz nach der 2:3-Heimniederlage des Tabellen-Vorletzten gegen den direkten Konkurrenten FSV Mainz 05.

Gisdol hatte zuvor viermal in höchster Not seinen Job gerettet, den erhofften Klassenverbleib der Kölner in den verbleibenden sechs Saisonspielen soll demnach nun aber ein anderer Trainer bewerkstelligen. Als Kandidat gilt Friedhelm Funkel, obwohl der 67-Jährige seine Karriere nach der Beurlaubung in Düsseldorf im Januar 2020 eigentlich für beendet erklärt hatte. «Mich hat noch niemand kontaktiert. Das Spiel ist aber auch gerade erst vorbei», sagte Funkel dem «Express» am Sonntagabend.

Gisdol trainierte den FC seit November 2019. Er legte nach schwachem Start in der Vorsaison einen ganz starken Zwischenspurt hin, der trotz eines verpatzten Saisonendes zum Klassenverbleib reichte. In dieser Saison galten zuvor schon vier Partien als Endspiele für den Trainer: Doch keines davon in Dortmund (2:1), auf Schalke (2:1), gegen Hertha BSC (0:0) und gegen Dortmund (2:2) ging verloren.

Am Ende wurde Gisdol die Niederlage gegen Mainz anscheinend zum Verhängnis. Der Verein will nach dem Auf und Ab der vergangenen Wochen mit verbesserten Leistungen beim 2:2 gegen Borussia Dortmund und dem 0:1 beim VfL Wolfsburg einen neuen Impuls setzen. Aus den letzten acht Spielen holten die Kölner, die sich zwischenzeitlich schon einen kleinen Puffer zu den Abstiegsplätzen erspielt hatten, nur zwei Punkte. Nach 28 Spielen haben die Rheinländer 23 Zähler auf dem Konto. In allen vier Spielzeiten, in denen es weniger waren, stand am Ende der Abstieg.

Der soll in Corona-Zeiten mit aller Macht verhindert werden. Geschäftsführer Alexander Wehrle hatte ein Minus von 23,8 Millionen Euro nach Steuern in der Vorsaison bekannt gegeben. Für die aktuelle Spielzeit wird ein noch höherer Verlust erwartet, so dass der erste Bundesliga-Meister auch eine Landesbürgschaft über 20 Millionen Euro beantragt hat.



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