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Überraschende Andeutung von Priemer / Ausschussmitglieder begutachten Kellerräume für Jugendtreff

Matthias bald Jugendpflegerin im Auetal?

Rehren (la). Die offene Jugendarbeit ist zurzeit ein großes Thema im Auetal. In Kathrinhagen ist seit dem 1. November die gelernte Erzieherin Anne-Marie Matthias im Rahmen einer gemeinnützigen Tätigkeit als Jugendbetreuerin beschäftigt (wir berichteten). Während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend- und Soziales berichtete sie von ihren Erfahrungen der vergangenen sechs Monate. Bürgermeister Thomas Priemer kündigte überraschend an, dass die Gemeindeverwaltung an die Einstellung einer Jugendpflegekraft für das Auetal denkt. Einen Namen nannte er aber nicht.

veröffentlicht am 08.05.2007 um 00:00 Uhr

Wird Anne-Marie Matthias Jugendpflegerin im Auetal?

"Nach anfänglichen Schwierigkeiten - wir mussten erst herausfinden welcher Bedarf besteht - läuft es prima", erzählte Anne-Marie Matthias vor den Ausschussmitgliedern von ihrer Arbeit in Kathrinhagen. Die verschiedenen Veranstaltungen sowie das offene Treffen im Ortsvorsteherbüro seien stets gut besucht. Als Beispiel nannte Matthias einen DVD-Abend, der erst in der vergangenen Woche stattgefunden hat. 13 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 13 Jahren sahen gemeinsam den Film "Ice Age 2" und hatten dabei jede Menge Spaß. Für die Zukunft plant Matthias, die inzwischen Unterstützung von den Betreuern Katharina Kuhlmann (19) und Andreas Schwabe (20) erhält, eine Dorfrallye, eine Waldolympiade, einen Verkehrstag, Bastel- und Spielnachmittage, einen Ausflug zum Steinzeichen Steinbergen, Kochtage und die Gründung einer Tanzgruppe. Dank der Unterstützung der Kathrinhagener Vereine ist die Teilnahme an allen Angeboten kostenlos. In einer regelmäßig erscheinenden Jugendzeitung, die Matthias mit einigen "kleinen Redakteuren" zusammenstellt und im Dorf verteilen lässt, werden die Termine der Aktionen bekannt gemacht. Auch in Rolfshagen ist die offene Jugendarbeit wiederbelebt worden. Hier folgen die Vereine dem Beispiel aus Kathrinhagen und engagieren sich. Die Ratsfrauen Imke McGinty und Ursula Sapia haben nun auch für Rehren einen Jugendtreff beantragt (wir berichteten). Im Keller der alten Molkerei stehen Räume frei. "Wenn die nicht genutzt werden, vergammelt dort alles, und das wäre doch schade", sagte Sapia. Ein rund 70 Quadratmeter großer Raum soll saniert und als Jugendtreff hergerichtet werden. Die Gemeindeverwaltung hat dafür inzwischen Kosten in Höhe von 22 500 Euro ermittelt. Die Lüftungsanlage muss erneuert, Wände und ehemalige Sanitäranlagen müssen entfernt oder saniert und die Räume gestrichen werden. "Beim Streichen helfen die Jugendlichen mit", sagte McGinty. Die Ermittlung des Bedarfs eines Jugendtreffs und die gewünschte Aktivität haben die beiden Ratsfrauen mit Unterstützung von zwei Jugendlichen bereits in die Wege geleitet und schon erste positive Resonanz erfahren. "In Rehren leben 100 Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren, und mit den angrenzenden Ortschaften sind es sogar 301 Jugendliche", soMcGinty. Die Ausschussmitglieder haben während der Sitzung die Räume besichtigt und sich für den Umbau zu einem Jugendtreff ausgesprochen. Allerdings gaben die Ratsherren Torben Sven Schmidt und Jürgen Menke zu bedenken, dass ein Raum allein nicht ausreicht. "Wir brauchen ein Gesamtkonzept für die offene Jugendarbeit im Auetal", forderte Schmidt. Daraufhin teilte Bürgermeister Thomas Priemer mit, dass daran gedacht werde, eine Jugendpflegerin für das Auetal einzustellen. Darüber soll der Rat während seiner Sitzung im Juni beraten. Ein Name ist zwar nicht gefallen, aber allen Anwesenden war klar, dass Anne-Marie Matthias für diese Aufgabe in Frage kommt."Eine Jugendpflegerin für das Auetal wäre eine gute Sache", lobte Schmidt.

n Kathrinhagen läuft die Jugendarbeit sehr gut an. 13 Kinder und
  • n Kathrinhagen läuft die Jugendarbeit sehr gut an. 13 Kinder und Jugendliche haben kürzlich zusammen "Ice Age 2" geschaut und waren begeistert. Fotos: la


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