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Handwerkerabend im Museum für Landtechnik / Sanierung des Grave-Hauses und der Scheune bis Mitte Juni geplant

Martin Delker dokumentiert die Vereinsgeschichte

Börry (gm). Nein, er ist kein Pedant, er ist auch kein Bürokrat, der alle Akten 83-mal umwälzt, bevor er sie ablegt. Er ist eben er – er ist Martin Delker. Und eben der Martin Delker war viele Jahre lang Emmerthals ehemaliger Gemeindedirektor. Aber die akribische Ordnung, die dem gebürtigen Lipper-Langohr quasi in die Wiege gelegt wurde, hat er beibehalten.

veröffentlicht am 19.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:21 Uhr

Emmerthals ehemaliger Gemeindedirektor Martin Delker (re.) überraschte die Teilnehmer mit seinen seit 1994 chronologisch abgehef

Börry (gm). Nein, er ist kein Pedant, er ist auch kein Bürokrat, der alle Akten 83-mal umwälzt, bevor er sie ablegt. Er ist eben er – er ist Martin Delker. Und eben der Martin Delker war viele Jahre lang Emmerthals ehemaliger Gemeindedirektor. Aber die akribische Ordnung, die dem gebürtigen Lipper-Langohr quasi in die Wiege gelegt wurde, hat er beibehalten. So überraschte der in Grohnde beheimatete ehemalige Emmerthaler Gemeindedirektor die ehrenamtlichen Handwerker des Börryer Museums für Landtechnik und Landarbeit bei ihrem Neujahrstreffen mit einem Fotoalbum.

„Ich habe all das gesammelt, was unsere Heimatzeitung über unser Museum geschrieben hat“, sagte Martin Delker. Und er hat alle Artikel einzeln in einer Klarsichtfolie verewigt. Als ehemaliger Verwaltungschef der Gemeinde Emmerthal war Delker 1980 Mitbegründer des heutigen Museums-Fördervereines und ist seit vier Jahren Ehrenmitglied in diesem Gremium, das ihm immer noch eine Herzensangelegenheit ist. „Bislang läuft bei uns noch alles rund“, signalisierte der Vorsitzende des Fördervereines Rolf Keller, „aber wir müssen uns dennoch langfristig Gedanken machen, um unser Museum auch ohne finanzielle Gemeindemittel weiterhin überregional vermarkten zu können“. Der gesellige Abend, der den ehrenamtlichen Handwerkern gewidmet war, war zumindest im internen Kreis ein voller Erfolg. Leckeres Essen vom Museumscafé-Pächter, ein gepflegtes Pils dazu und viele Anregungen für die kommende Saison standen auf der Tagesordnung des Fördervereinsvorstandes. Eine besondere Ehre kam Gudrun Lenck zuteil, die nach 20 Jahren als allerseits beliebte Zugehdame des Museumsensembles in den unfreiwilligen vorzeitigen Ruhestand verabschiedet wurde. „Und wir müssen uns in den nächsten Jahren vermutlich mit weiteren finanziellen Einschränkungen engagieren“ mutmaßte Fördervereinsvorsitzender Rolf Keller. Dennoch gab es auch Erfreuliches zu berichten. Wie Emmerthals 1. Gemeinderat Elmar Günzel informierte, sind die finanziellen Mittel für die Sanierungsmaßnahmen am Grave-Wohnhaus und der Museumsscheune gesichert. „Ich will nicht zu viel versprechen, aber bis zum Handwerkertag am 19. Juni sollten alle baulichen Maßnahmen abgeschlossen sein“, kündigte der stellvertretende Verwaltungschef an.

Und Fördervereinsvorsitzender Rolf Keller schob noch ein Highlight hinterher. „Mit unserem liebenswerten Börry bewerben wir uns in diesem Jahr beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Rolf Keller hat damit gute Erfahrungen gemacht. Als Ortsbürgermeister von Börry holte der Christdemokrat die Titel auf Kreisebene 2002 mit der Ortschaft Frenke und 2005 mit Hajen in das Ilsetal.



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