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Sechs Jahre altes Gutachten sollüberarbeitet werden / Schäfer: "Bürger müssen mitmachen"

"Marktanalyse auf Vordermann bringen"

Obernkirchen (rnk). Ein Gutachten aus dem Mai 2001 soll als Grundlage für die künftige Entwicklung dienen, die die Stadt nehmen könnte: Eine damals angefertigte Markt- und Strukturanalyse soll überarbeitet werden und als Grundlage der dann folgenden Diskussion dienen.

veröffentlicht am 22.05.2007 um 00:00 Uhr

Mehr Menschen in den Innenstadt, das möchte nicht nur der Bürger

Die sechs Jahre alte Analyse solle auf "Vordermann gebracht" werden, erklärt Bürgermeister Oliver Schäfer. Was 2001 grundsätzlich festgeschrieben wurde, sei zwar "damals nicht so ausführlich behandelt worden, wie es das Gutachten verdient hätte", so Schäfer, aber viele Anregungen seien zu jener Zeit immerhin in den Stadtmarketingprozeß geflossen. Das Gutachten selbst wird als Chance betrachtet, den geplanten Umzug von Aldi vom Bornemann-Platz an das geplante neue Einkaufszentrum "Rösertor" noch zu verhindern. Schäfer lässt durchblicken, dass dabei zweigleisig geprüft werden solle. So soll analysiert werden, wie sich die Stadt entwickeln könnte, wenn das neue Einkaufszentrum "Rösertor" kommt und Aldi die Innenstadt verlässt - und was, wenn die Politik den Plänen eine Absage erteilt. Ein Schwerpunkt müsse sicherlich die Frage sein, wie mehr Publikumsverkehr in die Innenstadt gelockt werden könne: "Wir brauchen mehr Menschen in der Innenstadt", sagt Schäfer. Vier bis sechs Wochen, so Schäfer, werde die Überarbeitung des Gutachtens hoffentlich nur dauern, danach soll ein Moratorium gebildet werden: eine Art Zukunftswerkstatt, in der neben den Vertretern aus Wirtschaft und Handel, Politik und Verwaltung nach dem Willen Schäfers auch die Bürger stark mit einbezogen werden sollen:"Die Obernkirchener müssen uns sagen, wie sie sich ihre Stadt in zehn oder zwanzig Jahren vorstellen. Sie müssen mitmachen." Von diesem Moratorium erhofft sich Schäfer einiges, als Vergleich dient ihm der zurückliegende Stadtmarketingprozeß: "Das hat dort in vielen Dingen auch gut funktioniert."



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