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34:26-Sieg gegen HSG Northeim

Marc Siegesmund tobt und die SG wacht auf

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat in der Oberliga die HSG Northeim in eigener Halle mit 34:26 (16:19) geschlagen.

veröffentlicht am 05.03.2007 um 00:00 Uhr

Lange Zeit sah es allerdings nicht danach aus. Beim 8:8 (12.) und 10:10 (16.). hielt die SG das Spiel offen, lag beim 13:15 (21.) erstmals mit zwei Toren hinten. Jetzt haperte es an allem, die Abwehr war viel zu statisch. Im Angriff fehlte es an der nötigen Geduld und Übersicht, die Fehlwürfe wurden von den Gästen prompt genutzt. Bis zur Pause geriet die SG 16:19 in Rückstand, die bis dahin gezeigte Leistung ließ nichts Gutes erwarten. "Das geht nicht, so körperlos, ohne Zug, das ist doch kein Rasenschach", schimpfte SG-Coach Marc Siegesmund über die erste Hälfte. Die SG Hohnhorst-Haste blieb auch in Durchgang zwei zunächst emotionslos, selbst die Rote Karte für Philipp Daseking beim 19:21 (36.) löste kaum Reaktionen aus. Es war an der Zeit, Zeichen zu setzen. Das passierte teils gewollt, teils ungewollt. Siegesmund moserte und meckerte auf der Bank, kassierte gelb und zeigte einem Schiedsrichter kurz seine Brille - die Zeitstrafe kam prompt. Zuvor hatten die Unparteiischen selbst die SG mit einigen Entscheidung benachteiligt, SG-Torhüter Ingo Henze lief plötzlich zur Hochform auf. Die SG blies zum Angriff. Ein Doppelschlag von Tim Kirchmann und Marc Wengler brachte das 27:25 (53.), die Halle tobte und die SG war nicht mehr zu stoppen. "Sie müssen erst persönlich beleidigt werden, ehe sie wach werden", konstatierte Siegesmund. SG: Wengler 10, Hilbig 5, Engel 5, Gümmer 4, Hillebrandt 4, Kirchmann 4, Güth 1, Daseking 1.

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