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Jobst von Palombini und Thomas Schmalenstroer auf historischen Pfaden

Marathon von Marathon nach Athen

Leichtathletik (cwo). Der Bückeburger Dauerläufer Jobst von Palombini und Vereinskamerad Thomas Schmalenstroer nahmen als zwei von insgesamt mehr als 4 000 Teilnehmern am 25. Athen- Marathon von Marathon nach Athen teil.

veröffentlicht am 13.11.2007 um 00:00 Uhr

Thomas Schmalenstroer (links; Beine präpariert mit Kinesio-Tape)

Die beiden Bückeburger legten dabei genau jene historische Strecke zurück, der die Disziplin "Marathonlauf" ihren Namen verdankt. Im Jahre 490 v. Chr. soll der griechische Krieger Pheidippides von Marathon nach Athen gelaufen sein, um dort den Sieg der Athener über die Perser zu verkünden. Pheidippides legte die Distanz im 5. Jahrhundert v. Chr. allerdings im Gegensatz zu den heutigen Läufern in voller Rüstung zurück und soll aufgrund der Strapazen im Ziel nach Verkündigung der Siegesbotschaft tot zusammengebrochen sein. Thomas Schmalenstroer (M40) lief auf der hügeligen Strecke, die im Jahr 2004 auch die offizielle Olympiastrecke war, seinen insgesamt vierten Marathon. Er erreichte das Ziel im historischen Olympiastadion von 1896, in dem die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit stattgefunden haben, nach 4:03:50 Stunden und belegte Rang 1 247 unter mehr als 4 000 Startern. Jobst von Palombini legte die Marathonstrecke in diesem Jahr bereits zum 18. Mal zurück und bestritt seinen insgesamt 61. Saisonwettkampf. Insgesamt absolvierte der 38- Jährige in seiner bisherigen Laufkarriere schon 283 Mal die Marathondistanz oder längere Strecken. In Athen erreichte er das Ziel als 460. nach 3:32:23 Stunden. Mit der Zeit, die nahezu eine halbe Stunde über seiner Saisonbestzeit liegt, war von Palombini zwar nicht zufrieden, wusste sie aber richtig einzuordnen, da die Laufsaison für ihn schon vorbei ist und zurzeit regeneratives Training auf dem Programm steht.



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