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Leichtathleten des Kreises schnitten auch landesweit gut ab / Ehrung von 66 jugendlichen Sportlern aus sieben Vereinen

Mara Zielonka und Timon Nasse haben die Nase vorn

Bad Münder (olz). „Das letzte Jahr war schon gut, aber dank eurer starken Leistungen hat dieses Jahr alles übertroffen,“, rief Manfred Schäfer, der Vorsitzende des Kreis-Leichtathletik-Verbandes den 66 zu ehrenden jungen Leichtathleten im rappelvollen Vereinsheim des Tuspo Bad Münder bei der traditionellen Schüler- und Jugendehrung zu.

veröffentlicht am 10.12.2009 um 12:18 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 10:41 Uhr

Schäfer dokumentierte die Leistungen des Nachwuchses aus sieben Hameln-Pyrmonter Vereinen an den Platzierungen in der Deutschen- und der Landesbestenliste.

So erreichten die jungen Leichtathleten 17 Platzierungen (Platz 1-20) in der Deutschen Bestenliste und sagenhafte 76 Eintragungen in der niedersächsischen Bestenliste (Platz 1-10). Besonders stark trat hier die 15-jährige Marie Holzschuh vom ESV Eintracht Hameln hervor, die sich im Sprint von 100- bis 300 Meter fünfmal in der deutschen sowie neunmal in der Landesliste platzieren konnte.

Übertroffen wird sie allerdings von der 16-jährigen Weltmeisterschaftsteilnehmerin Deborah Brodersen (VfL Hameln) mit sechs deutschen und zehn Landes-Eintragungen. Eine starke Saison hatte bei den Jungen auch der 15-jährige Timon Nasse (3 x DLV- und 6 x Landesbestenliste). Bei der Ehrung der Jahrgangsbesten überließ der ESV Eintracht Hameln (17 zu Ehrende) dem TSC Fischbeck mit einem zu Ehrenden mehr diesmal den ersten Platz. Es folgt der TuSpo Bad Münder (12), der MTV Coppenbrügge (8), der VfL Hameln (2) und die TSG Emmerthal, die einen jungen Leichtathleten in den einzelnen Altersklassen von sechs bis 17 Jahren platziert hatten. Gewertet wurden dabei die besten Ergebnisse aus den Disziplinen Lauf, Sprung und Wurf nach der nationalen Leichtathletik-Punktewertung.

Eine Ausnahme bildeten die Leistungen der erst vierjährigen Nicole Zang vom ESV und der fünfjährigen Janina Bolland vom TuSpo Bad Münder, die stolz ihre Medaillen präsentierten. Herausragend aber auch die Punktzahlen der 12-jährigen Mara Zielonka vom VfL Hameln. Bei den sechs und sieben Jungen platzierten sich Samu Widura und sein Bruder Sarojin jeweils auf Rang eins.

Die relativ beste Leistung erbrachten bei den Jungen Timon Nasse, bei den Mädchen Mara Zielonka. Beide erhielten dafür einen Pokal und besonders ehrte Sportwart Uwe Beerberg den siebenjährigen Joos Waldeck vom TSC Fischbeck, der trotz seines Handicaps voll in die Familie der Sportler integriert ist. Auch die „Spezialisten“ Sina Pohl (Diskus), Lena Stawski (Hammerwurf) vom TuSpo Bad Münder und der Viertelmeiler Etienne Diatta vom ESV erhielten Medaillen. Gewürdigt wurde ebenso die starke Mannschaftsleistung von Lea-Marie Breiler, Josephine Rohmann, Maja Trivuncic (alle ESV), Ayleen Guder, Laura Janosch, Laura Rösner (alle TSC Fischbeck) und Mara Zielonka (VfL). Im Mehrkampf, bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften und mit der 4 x 75 Meter-Staffel liegen sie im Lande auf den Plätzen eins bis drei.



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