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Heeßens Gemeindedirektor verabschiedet

"Manchmal war ich zu schnell"

Heeßen (sig). Über einen Zeitraum von 15 Jahren kümmerte sich Heinz Wischnat als Gemeindedirektor um die Belange von Heeßen. Und er tat das mit besonderem Engagement, schließlich ist das seine Heimatgemeinde, in der auch nach seiner Pensionierung wohnen bleiben will. Zu seiner Verabschiedung im "Heeßer Krug" erschienen zahlreiche frühere Weggefährten und die heutigen Mitglieder des Gemeinderates.

veröffentlicht am 11.11.2006 um 00:00 Uhr

Für den langjährigen Gemeindedirektor Heeßens, Heinz Wischnat, g

Viel Lob prasselte auf den frischgebackenen Ruheständler herunter. Wilhelm Brümmel: "Du hast alles mit Bravour geleitet und Heeßen nach vorn gebracht." SPD-Fraktionschef Gerd Möhlmann: "Ich danke Dir im Namen meiner Fraktion für die Vorschläge und Anregungen, die Du eingebracht hast und die uns weitergeholfen haben." Pastor Lutz Gräber bezog - wie vorher Wilhelm Brümmel - auch Wischnats Ehefrau Renate in den Dank mit ein. "Dieser Dienst an der Gemeinde, das ist ein Teil Eures Wesens und Eures Lebenswerkes", lautete seine Bilanz. Ehrenbürgermeister Fritz Buhmeier erinnerte sich als Mitglied des damaligen Interimsrates an die Vorstellungsrunde der Kandidaten für das Amt des Samtgemeindedirektors. Heinz Wischnat habe dabei den fachlich kompetentesten Eindruck gemacht. Deshalb sei er einstimmig gewählt worden. Buhmeier verheimlichte auch nicht, dass später so manche Meinungsverschiedenheit ausgefochten werden musste,nachdem Heinz Wischnat 1991 zusätzlich das Amt des Heeßer Gemeindedirektors übernommen hatte. "Vielleicht war ich manchmal zu schnell und wollte zuviel auf einmal", gestand Wischnat ein. Obwohl Heeßen die finanzschwächste Gemeinde des Kreises sei, habe man dennoch viel erreicht und dabei für moderate Steuer- sowie Gebührensätze gesorgt. Nach seinem Schlusswort und Dank an alle Mitstreiter leitete der Gemischte Chor Eilsen zum geselligen Teil über.

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