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Nächster DRK-Blutspendetermin am 6. Februar in der Kreishandelslehranstalt

"Man spürt dabei ja fast nichts - Blutspenden ist gar nicht schlimm"

Rinteln (cok). Irmtraut Exner organisiert mit großer Tatkraft die Blutspendetermine des Deutschen Roten Kreuzes in Rinteln, und wenn sie davon erzählt, wie freundlich und locker es dabei zugeht und wie entspannt die Blutspender nach vollbrachter Tat das liebevoll angerichtete Büfett genießen können, dann müssten eigentlich alle Ängste und Bedenken vor einer Blutspende vergehen.

veröffentlicht am 17.01.2007 um 00:00 Uhr

Die fleißigen Helferinnen bereiten das Büfett vor, damit sich al

"Vor allem Erstspender werden von uns richtig betuddelt", sagt sie. "Wenn alles gut geht, kommen diese immer wieder und bringen beim nächsten Mal vielleicht sogar Bekannte mit." An die 200 Blutspender erscheinen zu jedem der sechs Termine pro Jahr, eine Anzahl, mit der das Rintelner DRK durchaus zufrieden ist. "Und doch können es nie genug sein! Blutspenden werden in den Zeiten moderner Medizin mehr denn je gebraucht." Deshalb verteilen die ehrenamtlichen Helferüberall in der Stadt und in den Geschäften ihre Plakate und Flugblätter, um auf anstehende Termine aufmerksam zu machen. Die alten Blutspendehasen wissen natürlich auch so Bescheid. Manche warten sogar ungeduldig, dass es endlich wieder soweit ist, weil sie sich nach der Entnahme von etwa einemhalben Liter Blut viel besser fühlen als vorher. Druckgefühle im Kopf verschwinden, ein eventuell zu hoher Blutdruck ist für ein paar Tage deutlich gesenkt. Überhaupt hat das Blutspenden nicht nur für die Empfänger Vorteile (sämtliche Spenden gehen an das Blutspendezentrum in Springe, wo sie, je nach Bedarf, in ganz Deutschland verteilt werden), sondern auch für die Blutspender selbst. Vor der eigentlichen Blutentnahme wird das Blut an Ort und Stelle von einem Arzt auf seine Gesundheit hin untersucht, der Hämoglobin-Gehalt bestimmt und die Blutgruppe samt Rhesusfaktor festgestellt. Manche Krankheiten können auf diese Weise rechtzeitig erkannt werden und es gibt danach den Unfallhilfe- und Blutspender-Pass, der für einen eigenen Notfall den Helfern sofort die wichtigen Informationen zur Verfügung stellt. Viele Menschen aber haben einfach Angst vor der Prozedur. Sie fürchten, dass der Einstich wehtun könnte oder dass sie sich während der Blutentnahme ganz elend fühlen werden. "Man spürt aber rein gar nichts", versichert Irmtraut Exner und auch ihr Mann bestätigt dies. Gerade mal zehn Minuten dauert es, bis sich der Beutel mit dem so wertvollen Stoff gefüllt hat, danach wird man in den Ruheraum begleitet und nach einer halben Stunde Pause auf einer frisch bezogenen Liege ist der Appetit auf das Büfett gerade richtig groß geworden. Ja - das berühmte Büfett. "Was meinen Sie, warum ich überhaupt zur Blutspende komme?", sagen manche, halb aus Spaß, aber auch halb im Ernst, denn die "Küchenfeen" im 30-köpfigen Helferinnenteam geben sich unter Irmtraud Exners Anleitung die größte Mühe, um köstlich belegte Brötchen und den traditionellen Kartoffelsalat mit Würstchen anbieten zu können. Die Stimmung ist gelöst, viele nette Gespräche entstehen dabei und so mancher lernt jemanden kennen, mit dem er auch später mal wieder einen Kaffee trinken geht. Übrigens: Der nächste Termin findet am Dienstag, 6. Februar 2007, in der Kreishandellehranstalt statt, Beginn 14.30 Uhr, Ende gegen 19 Uhr. "Und keine Sorge, auch für diejenigen, die erst später kommen, bewahren wir was Schönes auf vom Büfett", bekräftigt Irmtraut Exner. "Wir sind so dankbar für jeden, deruns unterstützt!"

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